Zum Installieren eines DB2-Produkts müssen die folgenden Voraussetzungen für Betriebssystem, Software und Hardware erfüllt sein:
| Betriebssystem | Voraussetzungen | Hardware | Notizen |
|---|---|---|---|
| Windows XP Professional (32-Bit und
x64)
Windows Vista Ultimate(32-Bit und x64) Windows Vista Business (32-Bit und x64) Windows Vista Enterprise (32-Bit und x64) |
Windows XP Service Pack 2 oder höher
IBM Data Server Provider for .NET-Clientanwendungen und serverseitige CLR-Prozeduren erfordern .NET 1.1 SP1 oder .NET 2.0 Framework Runtime 64-Bit IBM Data Server Provider for .NET-Anwendungen werden unterstützt |
Alle Intel- und AMD-Prozessoren, die für die Ausführung der unterstützten Windows-Betriebssysteme (Systeme auf 32-Bit- und x64-Basis) geeignet sind |
| Betriebssystem | Voraussetzungen | Hardware | Notizen |
|---|---|---|---|
| Windows 2003 Standard Edition (32-Bit
und x64)
Windows 2003 Enterprise Edition (32-Bit und x64) Windows 2003 Datacenter Edition (32-Bit und x64) |
Service-Pack 1 oder höher.
R2 wird ebenfalls unterstützt IBM Data Server Provider for .NET-Clientanwendungen und serverseitige CLR-Prodzeduren erfordern .NET 1.1 SP1 oder .NET 2.0 Framework Runtime 64-Bit IBM Data Server Provider for .NET-Anwendungen werden unterstützt |
Alle Intel- und AMD-Prozessoren, die für die Ausführung der unterstützten Windows-Betriebssysteme geeignet sind |
Der Microsoft LDAP-Client ist im Betriebssystem Windows XP und Windows Server 2003 enthalten.
Der erforderliche Plattenspeicherplatz für Ihr Produkt hängt vom ausgewählten Installationstyp sowie vom Typ des verwendeten Dateisystems ab. Der DB2-Installationsassistent stellt eine Funktion zur dynamischen Größenschätzung zur Verfügung. Die Schätzungen basieren auf den Komponenten, die während der Installation ('Standard', 'Kompakt' oder 'Angepasst') ausgewählt werden.
Zusätzlich muss ausreichend Plattenspeicherplatz für erforderliche Datenbanken sowie Software- und Kommunikationsprodukte vorhanden sein.
Unter Linux und UNIX-Betriebssystemen werden 2 GB freier Speicherbereich im Verzeichnis /tmp empfohlen.
Ein DB2-Datenbanksystem erfordert mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. Für ein System, auf dem lediglich ein DB2-Produkt und die DB2-GUI-Tools ausgeführt werden, ist ein Minimum von 512 MB Arbeitsspeicher erforderlich. Zur Verbesserung der Leistung wird jedoch 1 GB Arbeitsspeicher empfohlen. In diesen Anforderungen ist nicht der zusätzliche Speicherbedarf für andere Software enthalten, die auf dem System ausgeführt wird.
Bei der Ermittlung des Speicherbedarfs ist Folgendes zu beachten:
Für DB2-Serverprodukte vereinfacht die Funktion zur automatischen Speicheroptimierung die Aufgabe der Hauptspeicherkonfiguration durch automatisches Einstellen der Werte für mehrere Parameter der Hauptspeicherkonfiguration. Wenn diese Funktion aktiviert ist, verteilt der Speichertuner die verfügbaren Speicherressourcen dynamisch auf die Speicherkonsumenten, einschließlich Sortieren, Paketcache, Sperrenliste und Pufferpools.
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den DB2-Installationsmethoden. Die nachstehende Tabelle zeigt die für die einzelnen Betriebssysteme jeweils verfügbaren Installationsmethoden.
| Installationsmethode | Windows | LinuxLinux oder UNIX |
|---|---|---|
| DB2-Installationsassistent | Ja | Ja |
| Installation mittels Antwortdatei | Ja | Ja |
| Befehl db2_install | Nein | Ja |
| Implementierung mit Nutzdatendateien | Nein | Ja |
Die nachstehende Liste beschreibt die DB2-Installationsmethoden.
Der DB2-Installationsassistent kann auch zum Erstellen von DB2-Instanzen und Antwortdateien verwendet werden, mit denen diese Installation auf andere Maschinen dupliziert werden kann.
Auf Linux- und UNIXLinux-Plattformen ist ein X-Server erforderlich, um den DB2-Installationsassistenten anzuzeigen.
Eine Installation mit Hilfe einer Antwortdatei kann auch als unbeaufsichtigte Installation bezeichnet werden.
Ein Vorteil dieser Installationsmethode besteht darin, dass Sie eine Antwortdatei erstellen können, ohne eine Installation durchzuführen. Diese Funktion kann hilfreich sein, um die erforderlichen Optionen zum Installieren des DB2-Produkts zu erfassen. Die Antwortdatei kann später verwendet werden, um das DB2-Produkt genau mit den angegebenen Optionen zu installieren.
Darüber hinaus ermöglichen Antwortdateien den Zugriff auf Parameter, die nicht über den DB2-Installationsassistenten definiert werden können.
Wenn Sie unter Linux- und UNIX-Betriebssystemen das DB2-Installationsimage in Ihre Anwendung integrieren, ermöglichen Sie dadurch Ihrer Anwendung, Informationen zum Fortgang der Installation und Anweisungen des Installationsprogramms in einer für den Computer lesbaren Form vom Installationsprogramm zu empfangen. Dieses Verhalten wird durch das Schlüsselwort INTERACTIVE der Antwortdatei gesteuert.
Antwortdateien können auf unterschiedliche Arten erstellt werden:
Sie können ein Client- oder Serverprofil mit dem Befehl db2cfexp exportieren, um die Client- oder Serverkonfiguration zu speichern. Anschließend können Sie das Profil ohne großen Aufwand mit dem Befehl db2cfimp importieren. Mit dem Befehl db2cfexp exportierte Client- und Serverprofile können auch bei einer Installation mit Antwortdatei mit Hilfe des Schlüsselworts CLIENT_IMPORT_PROFILE importiert werden.
Exportieren Sie das Client- oder Serverprofil erst nach Durchführung der Installation und Katalogisierung der Datenquellen.
Der Befehl db2_install installiert zwar alle Komponenten für das von Ihnen angegebene DB2-Produkt, aber er erstellt keine Benutzer, Gruppen und Instanzen und führt keine Konfiguration durch. Diese Installationsmethode ist unter Umständen in Fällen vorzuziehen, in denen das Konfigurieren nach der Installation erforderlich ist. Wenn Sie es vorziehen, das DB2-Produkt während der Installation zu konfigurieren, sollten Sie in Betracht ziehen, den DB2-Installationsassistenten zu verwenden.
Wenn Sie unter Linux- und UNIX-Betriebssystemen das DB2-Installationsimage in Ihre Anwendung integrieren, ermöglichen Sie dadurch Ihrer Anwendung, Informationen zum Fortgang der Installation und Anweisungen des Installationsprogramms in einer für den Computer lesbaren Form vom Installationsprogramm zu empfangen.
Bei diesen Installationsmethoden sind nach dem Implementieren der Produktdateien manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
Bei diesen Installationsmethoden sind nach dem Implementieren der Produktdateien manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der DB2-Installationsassistent unter Windows gestartet wird. Der DB2-Installationsassistent wird verwendet, um die gewünschte Installation anzugeben und DB2 auf dem System zu installieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um den DB2-Installationsassistenten zu starten:
Wenn auf dem Computer noch keine DB2-Produkte installiert sind, starten Sie die Installation, indem Sie Neue installieren anklicken. Fahren Sie mit der Installation fort, und folgen Sie den Eingabeaufforderungen des DB2-Installationsassistenten.
Wenn Sie mindestens ein DB2-Produkt auf dem Computer installiert haben, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Das DB2-Produkt wird standardmäßig im Verzeichnis <Programme\IBM\sqllib installiert. Dabei ist <Programme die Position des Verzeichnisses mit den Programmdateien.
Wenn Sie die Installation auf einem System vornehmen, auf dem dieses Verzeichnis bereits verwendet wird, wird dem Installationspfad für das DB2-Produkt die Kennung _xx hinzugefügt, wobei _xx für Ziffern steht, die mit 01 beginnen und je nach Anzahl der installierten DB2-Kopien ansteigen.
Sie können auch einen eigenen Pfad für die Installation des DB2-Produkts angeben.
Informationen zu Fehlern, die während der Installation aufgetreten sind, enthält die Installationsprotokolldatei im Verzeichnis Eigene Dateien\DB2LOG\. Die Protokolldatei verwendet das Format 'DB2-Produktabkürzung-DatumZeit.log', zum Beispiel DB2-ESE-Tue Apr 04 17_04_45 2006.log.
Wenn Sie möchten, dass Ihr DB2-Produkt über Zugriff auf die DB2-Dokumentation auf dem lokalen Computer oder auf einem anderen Computer innerhalb Ihres Netzes verfügt, müssen Sie die DB2-Informationszentrale installieren. Die DB2-Informationszentrale enthält die Dokumentation für die DB2-Datenbanksystemprodutke und die zu DB2 gehörenden Produkte. Standardmäßig werden die Informationen zu DB2 aus dem Internet abgerufen, wenn die DB2-Informationszentrale nicht lokal installiert ist.
Beim Installieren von DB2 Workgroup Server Edition beträgt der maximal zulässige Speicherbereich für die Instanz 16 GB.
Wie groß der für die Instanz zugeordnete Speicherbereich ist, hängt vom Konfigurationsparameter INSTANCE_MEMORY des Datenbankmanagers ab.
Nach dem Erstellen einer Antwortdatei müssen Sie darin möglicherweise Änderungen vornehmen, um Schlüsselwörter zu aktivieren oder zu inaktivieren.
Eines der folgenden Szenarien müsste zutreffen:
Sie sollten DB2-Produkte nur auf einem lokalen Laufwerk der Zielworkstation installieren. Die Installation auf einem nicht lokalen Laufwerk kann zu Leistungs- und Verfügbarkeitsproblemen führen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Antwortdatei zu bearbeiten:
Aktivieren Sie ein Schlüsselwort in der Antwortdatei, indem Sie den Stern (*) links neben dem Schlüsselwort entfernen. Ersetzen Sie anschließend die aktuelle Einstellung rechts neben dem Wert durch die neue Einstellung. Die möglichen Einstellungen werden rechts neben dem Gleichheitszeichen aufgelistet.
Manche Produktantwortdateien enthalten verbindliche Schlüsselwörter, für die Werte angegeben werden müssen. Die verbindlichen Schlüsselwörter sind in den Kommentaren der jeweiligen Antwortdatei dokumentiert.
Spezifische Schlüsselwörter für die Installation werden in einer Antwortdatei nur bei einer Installation mit Hilfe einer Antwortdatei angegeben.
Es wird empfohlen, die DB2-Umgebung stets auf der Stufe des aktuellen Fixpacks zu halten, um einen fehlerfreien Betrieb sicherzustellen. Für die erfolgreiche Installation eines Fixpacks müssen Sie alle erforderlichen Tasks zur Installationsvor- und -nachbereitung durchführen.
Ein DB2-Fixpack enthält Aktualisierungen und Korrekturen für Programmfehler ("Authorized Program Analysis Reports" oder "APARs"), die beim Testen durch IBM gefunden oder von Kunden berichtet wurden. In jedem Fixpack ist die Datei APARLIST.TXT enthalten, in der die enthaltenen Fixe beschrieben werden.
Fixpacks sind kumulativ. Dies bedeutet, dass das neueste Fixpack für eine bestimmte Version von DB2 alle Aktualisierungen der vorhergehenden Fixpacks für diese Version von DB2 enthält.
Die folgenden Fixpack-Images sind verfügbar:
Das Einzelserver-Image enthält den erforderlichen neuen und aktualisierten Code für alle DB2-Serverprodukte und für IBM Data Server Client. Wenn mehr als ein DB2-Serverprodukt an einer Speicherposition installiert ist, wendet das DB2-Server-Fixpack Wartungscode-Updates auf alle DB2-Serverprodukte an. Das Fixpack für Data Server Client ist im DB2-Server-Fixpack enthalten (dem Fixpack für eines der folgenden Serverprodukte: Enterprise Server Edition, Workgroup Server Edition, Express Edition, Personal Edition, Connect Enterprise Edition, Connect Application Server Edition, Connect Unlimited Edition für zSeries und Connect Unlimited Edition für i5/OS). Sie können ein DB2-Server-Fixpack verwenden, um ein Upgrade für Data Server Client durchzuführen.
Darüber hinaus kann ein Einzelserver-Image dazu verwendet werden, eines der DB2-Datenbankserverprodukte mit einer bestimmten Fixpackstufe und standardmäßig mit einer DB2-Probelizenz zu installieren.
Verwenden Sie dieses Fixpack nur dann, wenn Sie ausschließlich Datenbankprodukte installiert haben, bei denen es sich nicht um Serverdatenbankprodukte handelt, oder wenn Sie ausschließlich Add-on-Produkte installiert haben. Zum Beispiel IBM Data Server Runtime Client oder Query Patroller.
Verwenden Sie diesen Fixpacktyp nicht, wenn es sich bei den installierten DB2-Produkten nur um DB2-Serverprodukte oder um Data Server Client handelt. Verwenden Sie stattdessen das Einzelserver-Image-Fixpack.
Wenn Sie auf Windows-Plattformen mehr als ein DB2-Datenbankprodukt (dies schließt mindestens ein Produkt ein, bei dem es sich nicht um Data Server Client oder um einen DB2-Server handelt) in einer einzelnen DB2-Kopie installiert haben, müssen Sie alle zugehörigen produktspezifischen Fixpacks herunterladen und dekomprimieren, bevor Sie mit dem Fixpackinstallationsprozess beginnen können.
Das allgemeine Fixpack ist für Installationen konzipiert, bei denen mehrere DB2-Datenbankprodukte installiert wurden.
Das allgemeine Fixpack wird nicht benötigt, wenn es sich bei den installierten DB2-Produkten nur um DB2-Serverprodukte oder um Data Server Client handelt. Verwenden Sie in diesem Fall stattdessen das Einzelserver-Image-Fixpack.
Details zur Umgehungsoption finden Sie im Befehl installFixPack.
Für nicht als Root ausgeführte Installationen unter Linux- oder UNIX können rootbasierte Funktionen (z. B. hohe Verfügbarkeit und betriebssystembasierte Authentifizierung) mit dem Befehl db2rfe aktiviert werden. Wenn rootbasierte Funktionen nach der Installation Ihres DB2-Produkts aktiviert wurden, müssen Sie den Befehl db2rfe nach jedem Anwenden eines Fixpacks erneut ausführen, um diese Funktionen wieder zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie mit Hilfe der unten angegebenen zugehörigen Links für nicht als Root ausgeführte Installationen.
Wenn unter Linux- oder UNIX-Betriebssystemen Landessprachen installiert wurden, benötigen Sie auch ein separates Fixpack für die jeweilige Landessprache. Das Fixpack in der jeweiligen Landessprache kann nicht eigenständig installiert werden. Ein allgemeines bzw. produktspezifisches Fixpack muss dabei ebenfalls angewendet werden und dieselbe Fixpackstufe aufweisen. Beispiel: Wenn Sie ein allgemeines Fixpack für landessprachliche DB2-Datenbankprodukte unter Linux oder UNIX anwenden möchten, müssen Sie sowohl das allgemeine Fixpack als auch das landessprachliche Fixpack anwenden, um die DB2-Datenbankprodukte zu aktualisieren.
Mehrere DB2-Kopien auf ein und demselben System können unterschiedliche Versionen und Fixpack-Versionen aufweisen. Wenn Sie ein Fixpack auf mehrere DB2-Kopien anwenden möchten, müssen Sie das Fixpack auf diesen DB2-Kopien nacheinander installieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Fixpack zu installieren:
Prüfen Sie die Protokolldatei auf erforderliche Schritte nach der Installation sowie auf Fehlernachrichten und empfohlene Maßnahmen.
Sie können das Data Server-Entwicklungstool oder das Data Server-Verwaltungstool während einer DB2-Serverproduktinstallation installieren.
Wenn Sie das Data Server-Entwicklungstool oder das Data Server-Verwaltungstool während einer DB2-Serverinstallation installieren möchten, startet der DB2-Installationsassistent nun ein eigenständiges Installationsprogramm, nachdem das DB2-Serverprodukt installiert ist. Darüber hinaus ist es nun möglich, das Data Server-Entwicklungstool oder das Data Server-Verwaltungstool über das Launchpad von DB2 Setup zu installieren, ohne dass ein DB2-Serverprodukt installiert wird.
Das Data Server-Entwicklungstool und das Data Server-Verwaltungstool verfügen über eigene eigenständige Installationsprogramme, die Sie unabhängig von einer DB2-Installation starten können. Das DB2-Installationsprogramm bietet keine Unterstützung für die Installation dieser Tools mit Hilfe einer DB2-Antwortdatei.
Wenn Sie das Data Server-Entwicklungstool oder das Data Server-Verwaltungstool im unbeaufsichtigten Modus installieren möchten, verwenden Sie die nicht interaktiven Installationsmethoden, die das eigenständige Installationsprogramm bereitstellt.