                 DB2 Erste Schritte für Linux und UNIX

Inhaltsverzeichnis

Systemvoraussetzungen
   Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data 
   Server-Clients (AIX)
   Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data 
   Server-Clients (HP-UX)
   Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data 
   Server-Clients (Linux)
   Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data 
   Server-Clients (Solaris-Betriebssystem)
Platten- und Speicherbedarf
DB2-Installationsmethoden
Nicht als Root ausgeführte Installation
   Übersicht über die nicht als Root ausgeführte Installation (Linux und 
   UNIX)
   Unterschiede zwischen Rootinstallationen und nicht als Root 
   ausgeführten Installationen
   Einschränkungen von nicht als Root ausgeführten Installationen
Installieren von DB2-Servern mit dem DB2-Installationsassistenten (Linux 
und UNIX)
Installation mittels Antwortdatei
   Erstellen einer Antwortdatei mit Hilfe der Beispielantwortdatei 
   (Linux und UNIX)
   Installieren eines DB2-Produkts mit Hilfe einer Antwortdatei (Linux 
   und UNIX)
Installieren eines DB2-Produkts mit Hilfe des Befehls 'db2_install' oder 
'doce_install' (Linux und UNIX)
Anwenden von Fixpacks
Starten der Installation weiterer Tools während der DB2-Installation

Systemvoraussetzungen

Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data Server-Clients 
(AIX)



Zum Installieren eines DB2-Produkts müssen die Voraussetzungen für das
Betriebssystem, die Kommunikation und die Hardware erfüllt sein:

Tabelle 1. AIX-Installationsvoraussetzungen
+----------------------------------+----------------------------------+
| Betriebssystem                   | Hardware                         |
+----------------------------------+----------------------------------+
| AIX Version 5.3                  | Sie haben folgende               |
|  * 64-Bit-AIX-Kernel ist         | Auswahlmöglichkeiten:            |
| erforderlich                     |  * eServer pSeries               |
|  * TL5 SP3                       |  * IBM System p                  |
| (Mindestvoraussetzung)           |  * IBM System p5                 |
|  * Mindestens die                |                                  |
| C++-Laufzeitstufe xlC.rte        |                                  |
| 8.0.0.8 und xlC.aix50.rte        |                                  |
| 8.0.0.8                          |                                  |
+----------------------------------+----------------------------------+



Softwarehinweise
*  (Nur Clients) Wenn Sie die Kerberos-Authentifizierung verwenden
   möchten, ist IBM Network Authentication Service-Client Version 1.4
   oder höher erforderlich. Der NAS-Client kann von folgender Website
   heruntergeladen werden: https://www6.software.ibm.com/dl/dm/dm-nas-p.
*  Verwenden Sie den Befehl bosboot, um zum 64-Bit-Kernel zu wechseln. 

   Für den Wechsel zum 64-Bit-Kernel müssen Sie über die
   Rootberechtigung verfügen. Geben Sie folgende Befehle ein:

    

         ln -sf /usr/lib/boot/unix_64 /unix
         ln -sf /usr/lib/boot/unix_64 /usr/lib/boot/unix
         bosboot -a
         shutdown -Fr

*  DB2 Version 9.5 erfordert die "IBM C++ Runtime
   Environment-Komponenten für AIX". Hierzu gehört auch xlC.rte 8.0.0.8.
   Rufen Sie zum Herunterladen die IBM AIX-Unterstützungswebsite auf.
*  Das Anzeigen der Onlinehilfe und Ausführen der Komponente 'Erste
   Schritte' (db2fs) setzt einen der folgenden Browser voraus: 
   *  Mozilla 1.4 und höher
   *  Firefox 1.0 und höher
   *  Netscape 7.0 und höher



DB2-Produktinstallation unter NFS (Network File System)

Die Installation von DB2-Produkten unter NFS (Network File System) wird
nicht empfohlen. Für die Ausführung von DB2-Produkten unter NFS (zum
Beispiel NFS durch Anhängen von /opt/IBM/db2/V9.5 und anschließendes
Ausführen von Code, der auf einem fernen System physisch installiert
wurde) sind mehrere manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
Außerdem gibt es noch eine Reihe potenzieller Probleme beim NFS-Setup
für einen DB2-Server. Diese Probleme können folgende Bereiche betreffen:

*  Leistung (beeinflusst durch die Netzleistung)
*  Verfügbarkeit (Sie lassen einen SPoF zu)
*  Lizenzierung (keine maschinenübergreifende Überprüfung)
*  Diagnostizieren von NFS-Fehlern kann sich schwierig gestalten

Wie bereits erwähnt, ist für das NFS-Setup eine Reihe manueller Aktionen
erforderlich: 
*  Es muss sichergestellt werden, dass der Mountpunkt den
   Installationspfad bewahrt.
*  Die Berechtigung muss gesteuert werden (so darf z. B. die
   Schreibberechtigung nicht der Mountmaschine erteilt werden).
*  DB2-Registrierdatenbanken müssen manuell konfiguriert und
   mountmaschinenübergreifend verwaltet werden.
*  Der Befehl db2ls zum Auflisten der installierten DB2-Produkte und
   -Funktionen muss ordnungsgemäß konfiguriert und verwaltet werden,
   wenn Sie DB2-Produkte und -Funktionen ermitteln müssen.
*  Beim Aktualisieren der DB2-Produktumgebung ist mehr Sorgfalt
   erforderlich.
*  Beim Bereinigen der Export- und der Mountmaschine sind weitere
   Schritte erforderlich.

Ausführliche Anweisungen finden Sie im White Paper "Setting up DB2 for
UNIX and Linux on NFS mounted file systems" unter der Adresse
http://www.ibm.com/developerworks/db2/library/long/dm-0609lee.

Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data Server-Clients 
(HP-UX)



Zum Installieren eines DB2-Produkts müssen die Voraussetzungen für das
Betriebssystem, die Kommunikation und die Hardware erfüllt sein:

Tabelle 2. HP-UX-Installationsvoraussetzungen
+-----------------------------------------+---------------------------+
| Betriebssystem                          | Hardware                  |
+-----------------------------------------+---------------------------+
|                                         | Itanium-basierten HP      |
| DB2-Produkte werden unterstützt unter:  | Integrity Series-Systemen |
|  * HP-UX 11iv2 (11.23.0505) mit:        |                           |
|   * May 2005 Base Quality (QPKBASE)     |                           |
| Bundle                                  |                           |
|   * May 2005 Applications Quality       |                           |
| (QPAPPS) Bundle                         |                           |
|  * HP-UX 11iv3 (11.31)                  |                           |
+-----------------------------------------+---------------------------+



Hinweise zur Kernelkonfiguration

Ein Systemwiederanlauf ist erforderlich, wenn Sie die
Kernelkonfigurationsparameter aktualisieren. Die
Kernelkonfigurationsparameter werden im Verzeichnis /etc/system
festgelegt. Je nach den Werten für die Kernelkonfigurationsparameter
müssen Sie möglicherweise einige der Werte ändern, bevor Sie Client-
oder Serverprodukte von DB2 Version 9 installieren. Wenn der zu
modifizierende Kernelparameter nicht als dynamisch aufgelistet ist, muss
ein Warmstart des Systems durchgeführt werden, damit die Änderungen an
/etc/system wirksam werden.



Softwarehinweise
*  Wenn Sie IBM Data Server Client installieren, müssen Sie über einen
   C-Compiler verfügen, um gespeicherte SQL-Prozeduren erstellen zu
   können.
*  Das Anzeigen der Onlinehilfe und Ausführen der Komponente 'Erste
   Schritte' (db2fs) setzt einen der folgenden Browser voraus: 
   *  Mozilla 1.4 und höher
   *  Firefox 1.0 und höher
   *  Netscape 7.0 und höher



DB2-Produktinstallation unter NFS (Network File System)

Die Installation von DB2-Produkten unter NFS (Network File System) wird
nicht empfohlen. Für die Ausführung von DB2-Produkten unter NFS (zum
Beispiel NFS durch Anhängen von /opt/IBM/db2/V9.5 und anschließendes
Ausführen von Code, der auf einem fernen System physisch installiert
wurde) sind mehrere manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
Außerdem gibt es noch eine Reihe potenzieller Probleme beim NFS-Setup
für DB2. Diese Probleme können folgende Bereiche betreffen:

*  Leistung (beeinflusst durch die Netzleistung)
*  Verfügbarkeit (Sie lassen einen SPoF zu)
*  Lizenzierung (keine maschinenübergreifende Überprüfung)
*  Diagnostizieren von NFS-Fehlern kann sich schwierig gestalten

Wie bereits erwähnt, ist für das NFS-Setup eine Reihe manueller Aktionen
erforderlich:

*  Es muss sichergestellt werden, dass der Mountpunkt den
   Installationspfad bewahrt.
*  Die Berechtigung muss gesteuert werden (so darf z. B. die
   Schreibberechtigung nicht der Mountmaschine erteilt werden).
*  DB2-Registrierdatenbanken müssen manuell konfiguriert und
   mountmaschinenübergreifend verwaltet werden.
*  Der Befehl db2ls zum Auflisten der installierten DB2-Produkte und
   -Funktionen muss ordnungsgemäß konfiguriert und verwaltet werden,
   wenn Sie DB2-Produkte und -Funktionen ermitteln müssen.
*  Beim Aktualisieren der DB2-Produktumgebung ist mehr Sorgfalt
   erforderlich.
*  Beim Bereinigen der Export- und der Mountmaschine sind weitere
   Schritte erforderlich.

Ausführliche Anweisungen finden Sie im White Paper "Setting up DB2 for
UNIX and Linux on NFS mounted file systems" unter
http://www.ibm.com/developerworks/db2/library/long/dm-0609lee.

Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data Server-Clients 
(Linux)



Die neuesten Informationen zu unterstützten Linux-Varianten finden Sie
unter http://www.ibm.com/software/data/db2/linux/validate/.

Zum Installieren von DB2-Produkten müssen die Voraussetzungen für die
Verteilung (Distribution), die Kommunikation und die Hardware erfüllt
sein.

DB2-Produkte werden auf der folgenden Hardware unterstützt: 
*  x86 (Intel Pentium, Intel Xeon und AMD), 32-Bit-Intel- und
   AMD-Prozessoren
*  x64 (64-Bit AMD64- und Intel EM64T-Prozessoren)
*  POWER (IBM eServer OpenPower-, System i- oder pSeries-Systeme, die
   Linux unterstützen)
*  eServer System z oder System z9

Folgende Linux-Betriebssysteme werden unterstützt: 
*  Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL) Aktualisierung 4
*  Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL)
*  SUSE Linux Enterprise Server 9 (SLES) Service-Pack 3
*  SUSE Linux Enterprise Server 10 (SLES) Service-Pack 1

Anmerkung: POWER erfordert mindestens SLES 10 Service-Pack 1 oder RHEL 5



Einschränkungen der Multithread-Architektur

Wenn Sie ein DB2 Version 9.5-32-Bit-Datenbankprodukt unter einem
Linux-Betriebssystem installieren möchten, kann es sinnvoll sein, ein
ein Upgrade auf ein 64-Bit-Betriebssystem durchzuführen und stattdessen
das DB2 Version 9.5-64-Bit-Datenbankprodukt zu installieren. Die
Multithreadarchitektur vereinfacht im Allgemeinen die
Hauptspeicherkonfiguration. Dies kann sich jedoch auf die
Hauptspeicherkonfiguration von 32-Bit-DB2-Servern auswirken. Beispiel: 
*  Der private Speicher für Agententhreads wird in einem einzigen
   Prozess zugeordnet. Die kumulierten privaten Speicherzuordnungen für
   Datenbankagenten passen möglicherweise nicht in einen einzigen
   Prozessspeicherbereich.
*  Die Unterstützung für mehrere Datenbanken ist eingeschränkt, weil die
   gemeinsam genutzten Speichersegmente für alle Datenbanken in einem
   einzigen Prozess zugeordnet werden. Möglicherweise müssen Sie die
   Speicherbelegung für manche Datenbanken reduzieren, um alle Daten
   gleichzeitig aktivieren zu können. Dies kann jedoch die Leistung des
   Datenbankmanagers beeinträchtigen. Eine weitere Alternative besteht
   darin, mehrere Instanzen zu erstellen und die Datenbanken in
   verschiedenen dieser Instanzen zu katalogisieren. Es sind jedoch
   ausreichende Systemressourcen erforderlich, um diese Konfiguration zu
   unterstützen. 



Anforderungen an die Varianten

Zur Vorbereitung Ihrer Linux-Verteilung sollten Sie die
Kernelkonfigurationsparameter aktualisieren. Die Standardwerte für
bestimmte Kernelparameter sind für die Ausführung eines
DB2-Datenbanksystems möglicherweise nicht ausreichend.

Möglicherweise verwenden Sie auch andere Produkte oder Anwendungen, die
LinuxSystemressourcen beanspruchen. Richten Sie die Definition der
Kernelkonfigurationsparameter nach der Arbeitsumgebung des
Linux-Systems.

Die Kernelkonfigurationsparameter werden in der Datei /etc/sysctl.conf
festgelegt.

Informationen zum Festlegen und Aktivieren dieser Parameter unter
Verwendung des Befehls sysctl finden Sie im Handbuch zum Betriebssystem.



Erforderliche Pakete (nur Server)

In den folgenden Tabellen sind die Paketvoraussetzungen für SLES- und
RHEL-Distributionen für DB2 Version 9.5 aufgeführt: 
*  libaio.so.1 ist für asynchrone Ein-/Ausgabe erforderlich
*  libstdc++so.5 ist für den DB2-Server erforderlich

Erforderliche Pakte für SLES
+------------------+--------------------------------------------------+
| Paketname        | Beschreibung                                     |
+------------------+--------------------------------------------------+
| libaio           | enthält die asynchrone Bibliothek, die für       |
|                  | DB2-Server erforderlich ist. servers.            |
+------------------+--------------------------------------------------+
| compat-libstdc++ | enthält libstdc++so.5                            |
+------------------+--------------------------------------------------+

Erforderliche Pakete für RHEL
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| Verzeichnis           | Paketname   | Beschreibung                  |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | libaio      | enthält die asynchrone        |
| Environment/Libraries |             | Bibliothek, die für           |
|                       |             | DB2-Server erforderlich ist.  |
|                       |             | servers.                      |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | compat-libs | enthält libstdc++so.5         |
| Environment/Libraries | tdc++       |                               |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+

In den folgenden Tabellen werden die erforderlichen Pakete für SUSE
Linux- und Red Hat-Verteilungen für partitionierte DB2 Version
9.5-Server aufgelistet.

*  Das Korn-Shell-Paket 'pdksh' ist für alle DB2-Systeme erforderlich.
*  Für partitionierte Datenbanksysteme ist ein Dienstprogramm für eine
   ferne Shell erforderlich. DB2 unterstützt die folgenden
   Dienstprogramme für ferne Shells: 
   *  rsh
   *  ssh

   Standardmäßig verwendet DB2 rsh bei der Ausführung von Befehlen auf
   fernen DB2-Knoten, z. B. beim Starten einer fernen
   DB2-Datenbankpartition. Zum Verwenden des DB2-Standards muss das
   Paket 'rsh-server' installiert sein (siehe folgende Tabelle). Weitere
   Informationen zu rsh und ssh sind in der DB2-Informationszentrale
   verfügbar. 

   Wenn Sie das Dienstprogramm 'rsh' für die ferne Shell ausführen
   möchten, muss auch 'inetd' (oder 'xinetd') installiert und aktiv
   sein. Wenn Sie das Dienstprogramm 'ssh' für die ferne Shell ausführen
   möchten, müssen Sie die Kommunikationsvariable DB2RSHCMD sofort nach
   dem Abschluss der Installation von DB2 einstellen. Wenn diese
   Registrierdatenbankvariable nicht eingestellt wird, wird 'rsh'
   verwendet.

*  Das NFS-Unterstützungspaket 'nfs-utils' ist für partitionierte
   Datenbanksysteme erforderlich.

Alle erforderlichen Pakete müssen installiert und konfiguriert sein,
bevor Sie mit DB2 Setup fortfahren. Allgemeine Informationen zu Linux
finden Sie in der Dokumentation zur Linux-Verteilung.

Erforderliche Pakete für SUSE Linux
+------------------+--------------------------------------------------+
| Paketname        | Beschreibung                                     |
+------------------+--------------------------------------------------+
| pdksh            | Korn-Shell. Dieses Paket ist für Umgebungen mit  |
|                  | partitionierten Datenbanken erforderlich.        |
+------------------+--------------------------------------------------+
| openssh          | Dieses Paket enthält eine Gruppe von             |
|                  | Serverprogrammen, die es Benutzern ermöglichen,  |
|                  | Befehle auf (und von) fernen Computern über eine |
|                  | sichere Shell auszuführen. Dieses Paket ist      |
|                  | nicht erforderlich, wenn Sie die                 |
|                  | Standardkonfiguration von DB2 mit 'rsh'          |
|                  | verwenden.                                       |
+------------------+--------------------------------------------------+
| rsh-server       | Dieses Paket enthält eine Gruppe von             |
|                  | Serverprogrammen, die es Benutzern ermöglichen,  |
|                  | Befehle auf fernen Computern auszuführen, sich   |
|                  | an anderen Computern anzumelden und Dateien      |
|                  | zwischen Computern zu kopieren (rsh, rexec,      |
|                  | rlogin und rcp).Dieses Paket ist nicht           |
|                  | erforderlich, wenn Sie DB2 für die Verwendung    |
|                  | von 'ssh' konfigurieren.                         |
+------------------+--------------------------------------------------+
| nfs-utils        | Paket zur Unterstützung von Network File System  |
|                  | (NFS). Es ermöglicht den Zugriff auf lokale      |
|                  | Dateien von fernen Computern.                    |
+------------------+--------------------------------------------------+

Erforderliche Pakete für Red Hat
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| Verzeichnis           | Paketname   | Beschreibung                  |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | pdksh       | Korn-Shell. Dieses Paket ist  |
| Environment/Shell     |             | für Umgebungen mit            |
|                       |             | partitionierten Datenbanken   |
|                       |             | erforderlich.                 |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /Applications/Interne | openssh     | Dieses Paket enthält eine     |
| t                     |             | Gruppe von Clientprogrammen,  |
|                       |             | die es Benutzern ermöglichen, |
|                       |             | Befehle auf einem fernen      |
|                       |             | Computer über eine sichere    |
|                       |             | Shell auszuführen. Dieses     |
|                       |             | Paket ist nicht erforderlich, |
|                       |             | wenn Sie die                  |
|                       |             | Standardkonfiguration von DB2 |
|                       |             | mit 'rsh' verwenden.          |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | openssh-ser | Dieses Paket enthält eine     |
| Environment/Daemons   | ver         | Gruppe von Serverprogrammen,  |
|                       |             | die es Benutzern ermöglichen, |
|                       |             | Befehle von einem fernen      |
|                       |             | Computer über eine sichere    |
|                       |             | Shell auszuführen. Dieses     |
|                       |             | Paket ist nicht erforderlich, |
|                       |             | wenn Sie die                  |
|                       |             | Standardkonfiguration von DB2 |
|                       |             | mit 'rsh' verwenden.          |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | rsh-server  | Dieses Paket enthält eine     |
| Environment/Daemons   |             | Gruppe von Programmen, die es |
|                       |             | Benutzern ermöglichen,        |
|                       |             | Befehle auf fernen Computern  |
|                       |             | auszuführen. Dieses Paket ist |
|                       |             | für Umgebungen mit            |
|                       |             | partitionierten Datenbanken   |
|                       |             | erforderlich. Dieses Paket    |
|                       |             | ist nicht erforderlich, wenn  |
|                       |             | Sie DB2 für die Verwendung    |
|                       |             | von 'ssh' konfigurieren.      |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+
| /System               | nfs-utils   | Paket zur Unterstützung von   |
| Environment/Daemons   |             | Network File System (NFS). Es |
|                       |             | ermöglicht den Zugriff auf    |
|                       |             | lokale Dateien von fernen     |
|                       |             | Computern.                    |
+-----------------------+-------------+-------------------------------+



Softwarehinweise
*  (Nur Clients) Wenn Sie die Kerberos-Authentifizierung verwenden
   möchten, ist IBM Network Authentication Service-Client Version 1.4
   oder höher erforderlich. Der NAS-Client kann von folgender Website
   heruntergeladen werden: https://www6.software.ibm.com/dl/dm/dm-nas-p.
*  Das Anzeigen der Onlinehilfe und Ausführen der Komponente 'Erste
   Schritte' (db2fs) setzt einen der folgenden Browser voraus: 
   *  Mozilla 1.4 und höher
   *  Firefox 1.0 und höher
   *  Netscape 7.0 und höher

*  In den folgenden Fällen ist X Window System-Software zur Wiedergabe
   einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) erforderlich. 
   *  Wenn Sie beabsichtigen, den DB2-Installationsassistenten zum
      Installieren eines DB2-Produkts unter Linux- oder
      UNIX-Betriebssystemen zu verwenden.
   *  Wenn Sie beabsichtigen, grafisch orientierte DB2-Tools unter Linux
      für x86 und Linux auf AMD 64/EM64T zu verwenden.



DB2-Produktinstallation unter NFS (Network File System)

Die Installation von DB2-Produkten unter NFS (Network File System) wird
nicht empfohlen. Für die Ausführung von DB2-Produkten unter NFS (zum
Beispiel NFS durch Anhängen von /opt/IBM/db2/V9.5 und anschließendes
Ausführen von Code, der auf einem fernen System physisch installiert
wurde) sind mehrere manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
Außerdem gibt es noch eine Reihe potenzieller Probleme beim NFS-Setup
für DB2. Diese Probleme können folgende Bereiche betreffen:

*  Leistung (beeinflusst durch die Netzleistung)
*  Verfügbarkeit (Sie lassen einen SPoF zu)
*  Lizenzierung (keine maschinenübergreifende Überprüfung)
*  Diagnostizieren von NFS-Fehlern kann sich schwierig gestalten

Wie bereits erwähnt, ist für das NFS-Setup eine Reihe manueller Aktionen
erforderlich:

*  Es muss sichergestellt werden, dass der Mountpunkt den
   Installationspfad bewahrt.
*  Die Berechtigung muss gesteuert werden (so darf z. B. die
   Schreibberechtigung nicht der Mountmaschine erteilt werden).
*  DB2-Registrierdatenbanken müssen manuell konfiguriert und
   mountmaschinenübergreifend verwaltet werden.
*  Der Befehl db2ls zum Auflisten der installierten DB2-Produkte und
   -Funktionen muss ordnungsgemäß konfiguriert und verwaltet werden,
   wenn Sie DB2-Produkte und -Funktionen ermitteln müssen.
*  Beim Aktualisieren der DB2-Produktumgebung ist mehr Sorgfalt
   erforderlich.
*  Beim Bereinigen der Export- und der Mountmaschine sind weitere
   Schritte erforderlich.

Ausführliche Anweisungen finden Sie im White Paper "Setting up DB2 for
UNIX and Linux on NFS mounted file systems" unter
http://www.ibm.com/developerworks/db2/library/long/dm-0609lee.



Aspekte von sicherheitsoptimiertem Linux

Wenn auf RHEL 4- und RHEL 5-Systemen sicherheitsoptimiertes Linux
(SELinux) aktiviert ist und im Modus 'enforce' (erzwingen) läuft,
schlägt das Installationsprogramm möglicherweise auf Grund von
SELinux-Einschränkungen fehl.

Um festzustellen, ob SELinux installiert ist und im Modus 'enforce'
läuft, können Sie einen der folgenden Schritte ausführen: 
*  Überprüfen Sie die Datei /etc/sysconfig/selinux.
*  Führen Sie den Befehl sestatus aus.
*  Überprüfen Sie die Datei /var/log/messages auf SELinux-Hinweise (das
   Format der Hinweise kann bei RHEL 4 und RHEL 5 unterschiedlich sein).

Um SELinux zu inaktivieren, können Sie einen der folgenden Schritte
ausführen: 
*  Setzen Sie es in den Modus 'permit' (zulassen), und führen Sie den
   Befehl setenforce 0  als Superuser aus.
*  Modifizieren Sie /etc/sysconfig/selinux, und führen Sie einen
   Warmstart durch.

Wenn die Installation Ihres DB2-Produkts auf einem RHEL 4- oder RHEL
5-System erfolgreich ist, werden DB2-Prozesse in der uneingeschränkten
Domäne ausgeführt. Wenn Sie DB2-Prozesse eigenen Domänen zuordnen
möchten, müssen Sie die Richtlinie modifizieren. Eine SELinux-Richtlinie
steht im Verzeichnis sqllib/samples zur Verfügung.

Installationsvoraussetzungen für DB2-Server und IBM Data Server-Clients 
(Solaris-Betriebssystem)



Zum Installieren eines DB2-Produkts müssen die Voraussetzungen für das
Betriebssystem, die Kommunikation und die Hardware erfüllt sein:

Tabelle 3. Installationsvoraussetzungen für ein Solaris-Betriebssystem
+-----------------------------------------+---------------------------+
| Betriebssystem                          | Hardware                  |
+-----------------------------------------+---------------------------+
| Solaris 9                               | UltraSPARC                |
|  * 64-Bit-Kernel                        |                           |
|  * Die Patches 111711-12 und 111712-12  |                           |
|  * Bei der Verwendung von Roheinheiten  |                           |
| Patch 122300-11 unter 9 oder Patch      |                           |
| 125100-07 unter Solaris 10              |                           |
|  * 64-Bit Fujitsu PRIMEPOWER und        |                           |
| Solaris 9 Kernel Update Patch 112233-01 |                           |
| oder höher für die Korrektur (Fix) von  |                           |
| Patch 912041-01                         |                           |
| Solaris 10                              |                           |
|  * 64-Bit-Kernel                        |                           |
|  * Bei der Verwendung von Roheinheiten  |                           |
| Patch 125101-07                         |                           |
+-----------------------------------------+---------------------------+



Hinweise zur Kernelkonfiguration

Die Kernelkonfigurationsparameter werden im Verzeichnis /etc/system
festgelegt. Wenn der zu modifizierende Kernelparameter nicht als
dynamisch aufgelistet ist, muss ein Warmstart des Systems durchgeführt
werden, damit die Änderungen an /etc/system wirksam werden. Diese
Parameter müssen vor der Installation eines IBM Data Server-Clients
festgelegt werden.



Softwarehinweise
*  (Nur Clients) Wenn Sie die Kerberos-Authentifizierung verwenden
   möchten, ist das Solaris-Betriebssystem der Version 9 oder höher mit
   IBM Network Authentication Service-Client (NAS-Client) der Version
   1.4 oder höher erforderlich. Der NAS-Client kann von folgender
   Website heruntergeladen werden:
   https://www6.software.ibm.com/dl/dm/dm-nas-p.
*  Wenn Sie IBM Data Server Client installieren, müssen Sie über einen
   C-Compiler verfügen, um gespeicherte SQL-Prozeduren erstellen zu
   können.
*  Das Anzeigen der Onlinehilfe und Ausführen der Komponente 'Erste
   Schritte' (db2fs) setzt einen der folgenden Browser voraus: 
   *  Mozilla 1.4 und höher
   *  Firefox 1.0 und höher
   *  Netscape 7.0 und höher

Sicherheitspatches sind auf der Website http://sunsolve.sun.com
erhältlich. Klicken Sie auf der SunSolve Online-Website den Menüpunkt
"Patches" im linken Fenster an.

Die Patch-Clusters zum Solaris-Betriebssystem J2SE (Java2 Standard
Edition) und die SUNWlibC-Software sind ebenfalls erforderlich und
können von der Website unter http://sunsolve.sun.com abgerufen werden.

Für die Installation von DB2 auf 64-Bit-Systemen von Fujitsu PRIMEPOWER
ist Folgendes erforderlich: 
*  Solaris 9 Kernel Update Patch 112233-01 oder höher für die Korrektur
   (Fix) von Patch 912041-01.

 Die Fujitsu PRIMEPOWER-Patches für das Solaris-Betriebssystem können
von FTSI unter http://download.ftsi.fujitsu.com/ heruntergeladen werden.



DB2-Produktinstallation unter NFS (Network File System)

Die Installation von DB2-Produkten unter NFS (Network File System) wird
nicht empfohlen. Für die Ausführung von DB2-Produkten unter NFS (zum
Beispiel NFS durch Anhängen von /opt/IBM/db2/V9.5 und anschließendes
Ausführen von Code, der auf einem fernen System physisch installiert
wurde) sind mehrere manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.
Außerdem gibt es noch eine Reihe potenzieller Probleme beim NFS-Setup
für DB2. Diese Probleme können folgende Bereiche betreffen:

*  Leistung (beeinflusst durch die Netzleistung)
*  Verfügbarkeit (Sie lassen einen SPoF zu)
*  Lizenzierung (keine maschinenübergreifende Überprüfung)
*  Diagnostizieren von NFS-Fehlern kann sich schwierig gestalten

Wie bereits erwähnt, ist für das NFS-Setup eine Reihe manueller Aktionen
erforderlich:

*  Es muss sichergestellt werden, dass der Mountpunkt den
   Installationspfad bewahrt.
*  Die Berechtigung muss gesteuert werden (so darf z. B. die
   Schreibberechtigung nicht der Mountmaschine erteilt werden).
*  DB2-Registrierdatenbanken müssen manuell konfiguriert und
   mountmaschinenübergreifend verwaltet werden.
*  Der Befehl db2ls zum Auflisten der installierten DB2-Produkte und
   -Funktionen muss ordnungsgemäß konfiguriert und verwaltet werden,
   wenn Sie DB2-Produkte und -Funktionen ermitteln müssen.
*  Beim Aktualisieren der DB2-Produktumgebung ist mehr Sorgfalt
   erforderlich.
*  Beim Bereinigen der Export- und der Mountmaschine sind weitere
   Schritte erforderlich.

Ausführliche Anweisungen finden Sie im White Paper "Setting up DB2 for
UNIX and Linux on NFS mounted file systems" unter
http://www.ibm.com/developerworks/db2/library/long/dm-0609lee.

Platten- und Speicherbedarf



Erforderliche Plattenspeicherkapazität

Der erforderliche Plattenspeicherplatz für Ihr Produkt hängt vom
ausgewählten Installationstyp sowie vom Typ des verwendeten Dateisystems
ab. Der DB2-Installationsassistent stellt eine Funktion zur dynamischen
Größenschätzung zur Verfügung. Die Schätzungen basieren auf den
Komponenten, die während der Installation ('Standard', 'Kompakt' oder
'Angepasst') ausgewählt werden.

Zusätzlich muss ausreichend Plattenspeicherplatz für erforderliche
Datenbanken sowie Software- und Kommunikationsprodukte vorhanden sein.

Unter Linux und UNIX-Betriebssystemen werden 2 GB freier Speicherbereich
im Verzeichnis /tmp empfohlen.



Speicherbedarf

Ein DB2-Datenbanksystem erfordert mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. Für
ein System, auf dem lediglich ein DB2-Produkt und die DB2-GUI-Tools
ausgeführt werden, ist ein Minimum von 512 MB Arbeitsspeicher
erforderlich. Zur Verbesserung der Leistung wird jedoch 1 GB
Arbeitsspeicher empfohlen. In diesen Anforderungen ist nicht der
zusätzliche Speicherbedarf für andere Software enthalten, die auf dem
System ausgeführt wird.

Bei der Ermittlung des Speicherbedarfs ist Folgendes zu beachten: 
*  Für DB2-Produkte, die unter HP-UX Version 11i auf Itanium-Systemen
   ausgeführt werden, ist ein Minimum von 512 MB Arbeitsspeicher
   erforderlich.
*  Bei der IBM Data Server-Clientunterstützung gilt dieser
   Speicherbedarf für eine Basis von fünf gleichzeitig bestehenden
   Clientverbindungen. Pro fünf Clientverbindungen sind jeweils
   zusätzlich 16 MB Arbeitsspeicher erforderlich.
*  Der Speicherbedarf hängt von der Größe und Komplexität des
   Datenbanksystems sowie vom Umfang der Datenbankaktivität und der
   Anzahl der auf das System zugreifenden Clients ab. 

   Für DB2-Serverprodukte vereinfacht die Funktion zur automatischen
   Speicheroptimierung die Aufgabe der Hauptspeicherkonfiguration durch
   automatisches Einstellen der Werte für mehrere Parameter der
   Hauptspeicherkonfiguration. Wenn diese Funktion aktiviert ist,
   verteilt der Speichertuner die verfügbaren Speicherressourcen
   dynamisch auf die Speicherkonsumenten, einschließlich Sortieren,
   Paketcache, Sperrenliste und Pufferpools.

*  Unter dem Linux-Betriebssystem wird ein Auslagerungsspeicher von
   mindestens der doppelten Größe des Arbeitsspeichers empfohlen.

DB2-Installationsmethoden

 Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den
DB2-Installationsmethoden. Die nachstehende Tabelle zeigt die für die
einzelnen Betriebssysteme jeweils verfügbaren Installationsmethoden.

Tabelle 4. Installationsmethode nach Betriebssystem
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Installationsmethode  | Windows              | LinuxLinux oder UNIX |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| DB2-Installationsassi | Ja                   | Ja                   |
| stent                 |                      |                      |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Installation mittels  | Ja                   | Ja                   |
| Antwortdatei          |                      |                      |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Befehl db2_install    | Nein                 | Ja                   |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Implementierung mit   | Nein                 | Ja                   |
| Nutzdatendateien      |                      |                      |
+-----------------------+----------------------+----------------------+

Die nachstehende Liste beschreibt die DB2-Installationsmethoden.

DB2-Installationsassistent
         Der DB2-Installationsassistent ist ein
         GUI-Installationsprogramm, das für die Betriebssysteme Linux,
         UNIX und Windows zur Verfügung stehtLinux. Der
         DB2-Installationsassistent bietet eine benutzerfreundliche
         Schnittstelle für die Installation von DB2-Produkten und die
         Durchführung der anfänglichen Installations- und
         Konfigurationstasks. 

         Der DB2-Installationsassistent kann auch zum Erstellen von
         DB2-Instanzen und Antwortdateien verwendet werden, mit denen
         diese Installation auf andere Maschinen dupliziert werden kann.

         Anmerkung: Auf nicht als Root ausgeführten Installationen unter
               Linux und UNIXLinux-Plattformen darf nur eine DB2-Instanz
               vorhanden sein. Der DB2-Installationsassistent erstellt
               die nicht als Root ausgeführte Instanz automatisch.

          

         Auf Linux- und UNIXLinux-Plattformen ist ein X-Server
         erforderlich, um den DB2-Installationsassistenten anzuzeigen.


Installation mittels Antwortdatei
         Eine Antwortdatei ist eine Textdatei, die Werte für die
         Installation und Konfiguration enthält. Die Datei wird vom
         Programm DB2 Setup gelesen, und die Installation wird auf der
         Grundlage der in dieser Datei angegebenen Werte ausgeführt. 

         Eine Installation mit Hilfe einer Antwortdatei kann auch als
         unbeaufsichtigte Installation bezeichnet werden.

          

         Ein Vorteil dieser Installationsmethode besteht darin, dass Sie
         eine Antwortdatei erstellen können, ohne eine Installation
         durchzuführen. Diese Funktion kann hilfreich sein, um die
         erforderlichen Optionen zum Installieren des DB2-Produkts zu
         erfassen. Die Antwortdatei kann später verwendet werden, um das
         DB2-Produkt genau mit den angegebenen Optionen zu installieren.

          

         Darüber hinaus ermöglichen Antwortdateien den Zugriff auf
         Parameter, die nicht über den DB2-Installationsassistenten
         definiert werden können.

          

         Wenn Sie unter Linux- und UNIX-Betriebssystemen das
         DB2-Installationsimage in Ihre Anwendung integrieren,
         ermöglichen Sie dadurch Ihrer Anwendung, Informationen zum
         Fortgang der Installation und Anweisungen des
         Installationsprogramms in einer für den Computer lesbaren Form
         vom Installationsprogramm zu empfangen. Dieses Verhalten wird
         durch das Schlüsselwort INTERACTIVE der Antwortdatei gesteuert.

          

         Antwortdateien können auf unterschiedliche Arten erstellt
         werden: 

         Durch Verwendung des Antwortdateigenerators 
         (Windows-Plattformen)
                  Unter Windows können Sie mit Hilfe des
                  Antwortdateigenerators eine Antwortdatei erstellen,
                  die eine bestehende Installation repliziert. Wenn Sie
                  beispielsweise einen IBM Data Server-Client
                  installieren, würden Sie den Client zunächst
                  vollständig konfigurieren und dann eine Antwortdatei
                  generieren, um die Installation und Konfiguration des
                  Clients auf anderen Computern zu replizieren.

         Durch Verwendung des DB2-Installationsassistenten
                  Mit Hilfe des DB2-Installationsassistenten können Sie
                  eine Antwortdatei auf der Basis der Optionen
                  erstellen, die Sie mit dem
                  DB2-Installationsassistenten auswählen. Die von Ihnen
                  gewählten Optionen werden in einer Antwortdatei
                  aufgezeichnet, die Sie in einem Verzeichnis auf Ihrem
                  System speichern können. Wenn Sie die Installation
                  einer partitionierten Datenbank auswählen, werden zwei
                  Antwortdateien generiert: eine für den Computer, der
                  Instanzeigner ist, und eine für die zugehörigen
                  Computer. 

                  Sie können ein Client- oder Serverprofil mit dem
                  Befehl db2cfexp exportieren, um die Client- oder
                  Serverkonfiguration zu speichern. Anschließend können
                  Sie das Profil ohne großen Aufwand mit dem Befehl
                  db2cfimp importieren. Mit dem Befehl db2cfexp
                  exportierte Client- und Serverprofile können auch bei
                  einer Installation mit Antwortdatei mit Hilfe des
                  Schlüsselworts CLIENT_IMPORT_PROFILE importiert
                  werden.

                   

                  Exportieren Sie das Client- oder Serverprofil erst
                  nach Durchführung der Installation und Katalogisierung
                  der Datenquellen.


         Durch Anpassung der Beispielantwortdateien, die mit allen 
         DB2-Produkten geliefert werden
                  Wenn Sie für die Erstellung einer Antwortdatei nicht
                  den Antwortdateigenerator oder den
                  DB2-Installationsassistenten verwenden wollen, haben
                  Sie auch die Möglichkeit, eine Beispielantwortdatei
                  manuell zu ändern. Beispielantwortdateien werden auf
                  der DB2-Produkt-DVD bereitgestellt. Die
                  Beispielantwortdateien enthalten detaillierte Angaben
                  zu den gültigen Schlüsselwörtern für die einzelnen
                  Produkte.


Befehl db2_install (Linux- und UNIX-Plattformen)
         Der Befehl db2_install installiert alle Komponenten für das von
         Ihnen angegebene DB2-Produkt für die englische Schnittstelle.
         Weitere Sprachenunterstützungen können Sie mit Hilfe des
         Parameters -L auswählen. Sie können keine Komponenten auswählen
         oder abwählen. 

         Der Befehl db2_install installiert zwar alle Komponenten für
         das von Ihnen angegebene DB2-Produkt, aber er erstellt keine
         Benutzer, Gruppen und Instanzen und führt keine Konfiguration
         durch. Diese Installationsmethode ist unter Umständen in Fällen
         vorzuziehen, in denen das Konfigurieren nach der Installation
         erforderlich ist. Wenn Sie es vorziehen, das DB2-Produkt
         während der Installation zu konfigurieren, sollten Sie in
         Betracht ziehen, den DB2-Installationsassistenten zu verwenden.

          

         Wenn Sie unter Linux- und UNIX-Betriebssystemen das
         DB2-Installationsimage in Ihre Anwendung integrieren,
         ermöglichen Sie dadurch Ihrer Anwendung, Informationen zum
         Fortgang der Installation und Anweisungen des
         Installationsprogramms in einer für den Computer lesbaren Form
         vom Installationsprogramm zu empfangen.

          

         Bei diesen Installationsmethoden sind nach dem Implementieren
         der Produktdateien manuelle Konfigurationsschritte
         erforderlich.


Implementierung mit Nutzdatendateien (nur Linux und UNIX)
         Bei dieser Methode handelt es sich um eine fortgeschrittene
         Installationsmethode, die für die meisten Benutzer nicht zu
         empfehlen ist. Der Benutzer muss in ihrem Verlauf manuell
         Dateien mit Nutzdaten installieren. Eine Datei mit Nutzdaten
         ist ein komprimierter Tarball, in dem alle Dateien und
         Metadaten für eine installierbare Komponente enthalten sind. 

         Bei diesen Installationsmethoden sind nach dem Implementieren
         der Produktdateien manuelle Konfigurationsschritte
         erforderlich.

Anmerkung: Die DB2-Produktinstallationen sind auf Linux- und
      UNIX-Plattformen kein e Betriebssystempaket mehr. Aus diesem Grund
      können für die Installation keine Betriebssystembefehle mehr
      verwendet werden. Alle vorhandenen Scripts, die Sie für die
      Schnittstelle mit und zum Abfragen von DB2-Installationen
      verwenden, müssen geändert werden.

Nicht als Root ausgeführte Installation

Übersicht über die nicht als Root ausgeführte Installation (Linux und 
UNIX)

Vor der Version 9.5 konnten Sie nur als Benutzer mit Rootberechtigung
Produkte installieren, Fixpacks anwenden und rückgängig machen,
Instanzen konfigurieren, Funktionen hinzufügen oder Produkte
deinstallieren. Jetzt können Sie diese Tasks auf Linux- und
UNIX-Plattformen auch als Benutzer ohne Rootberechtigung ausführen.

Das DB2-Installationsprogramm erstellt und konfiguriert während der
nicht als Root ausgeführten Installation automatisch eine nicht als Root
ausgeführte Instanz. Als Benutzer ohne Rootberechtigung können Sie die
Konfiguration der nicht als Root ausgeführten Instanz während der
Installation anpassen. Außerdem können Sie das installierte DB2-Produkt
auch als Benutzer ohne Rootberechtigung verwenden und verwalten.

Die nicht als Root ausgeführte Installation eines DB2-Produkts verfügt
über eine DB2-Instanz, bei der die meisten Funktionen standardmäßig
aktiviert sind.

Eine nicht als Root ausgeführte Installation kann für viele
Anwendergruppen vorteilhaft sein. Dazu gehören die Folgenden: 
*  Unternehmen mit Tausenden von Workstations und Benutzern, die ein
   DB2-Produkt installieren möchten, ohne die Zeit des
   Systemadministrators zu beanspruchen
*  Anwendungsentwickler, die in der Regel keine Systemadministratoren
   sind, die aber dennoch DB2-Produkte einsetzen, um Anwendungen zu
   entwickeln
*  Unabhängige Softwareanbieter, deren Software keine Rootberechtigung
   erfordert und trotzdem ein DB2-Produkt einbettet

Nicht als Root ausgeführte Installationen bieten fast dieselbe
Funktionalität wie Rootinstallationen, aber für sie gelten einige
Unterschiede und Einschränkungen. Manche dieser Einschränkungen können
aufgehoben werden, indem ein Benutzer mit Rootberechtigung den Befehl
db2rfe ausführt.

Unterschiede zwischen Rootinstallationen und nicht als Root ausgeführten 
Installationen

Abgesehen von einigen wenigen Einschränkungen ist die
Verzeichnisstruktur einer nicht als Root ausgeführten Installation
nahezu identisch mit der Verzeichnisstruktur einer Rootinstallation.

Bei einer Rootinstallation werden Unterverzeichnisse und Dateien für das
DB2-Produkt in einem Verzeichnis erstellt, das der Benutzer mit
Rootberechtigung auswählen kann.

Im Unterschied zu Benutzern mit Rootberechtigung können Benutzer ohne
Rootberechtigung nicht auswählen, wo DB2-Produkte installiert werden.
Nicht als Root ausgeführte Installationen verwenden immer das
Verzeichnis $HOME/sqllib. Dabei ist $HOME das Ausgangsverzeichnis des
Benutzers ohne Rootberechtigung. Die Struktur der Unterverzeichnisse im
Verzeichnis sqllib einer nicht als Root ausgeführten Installation
entspricht weitgehend der Unterverzeichnisstruktur einer
Rootinstallation.

Für Rootinstallationen können mehrere Instanzen erstellt werden. Das
Eigentumsrecht für eine Instanz wird der Benutzer-ID zugeordnet, mit der
die Instanz erstellt wurde.

Für nicht als Root ausgeführte Installationen kann nur eine DB2-Instanz
erstellt werden. Das Verzeichnis für die nicht als Root ausgeführte
Installation enthält alle DB2-Produktdateien und -Instanzdateien ohne
Softlinks.

In der folgenden Tabelle sind die Unterschiede zwischen
Rootinstallationen und nicht als Root ausgeführten Installationen
zusammengefasst. 

Tabelle 5. Unterschiede zwischen Rootinstallationen und nicht als Root 
ausgeführten Installationen
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Kriterien             | Rootinstallationen   | Nicht als Root       |
|                       |                      | ausgeführte          |
|                       |                      | Installationen       |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Benutzer kann         | Ja                   | Nein. DB2Produkte    |
| Installationsverzeich |                      | werden im            |
| nis auswählen         |                      | Ausgangsverzeichnis  |
|                       |                      | des Benutzers        |
|                       |                      | installiert.         |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Zulässige Anzahl      | Mehrere              | Eine                 |
| DB2-Instanzen         |                      |                      |
+-----------------------+----------------------+----------------------+
| Bei der Installation  | Nur Programmdateien. | Programm- und        |
| implementierte        | Instanzen müssen     | Instanzdateien. Das  |
| Dateien               | nach der             | DB2-Produkt ist nach |
|                       | Installation         | der Installation     |
|                       | erstellt werden.     | sofort               |
|                       |                      | einsatzbereit.       |
+-----------------------+----------------------+----------------------+

Einschränkungen von nicht als Root ausgeführten Installationen

Zusätzlich zu den Unterschieden zwischen Rootinstallationen und nicht
als Root ausgeführten Installationen bestehen für die nicht als Root
ausgeführten Installationen eine Reihe von Einschränkungen. Im
vorliegenden Thema werden diese Einschränkungen erläutert, damit Sie
entscheiden können, ob Sie eine nicht als Root ausgeführte Installation
verwenden möchten.

Produkteinschränkungen
         Einige DB2-Produkte werde in nicht als Root ausgeführten
         Installationen nicht unterstützt: 
         *  Data Server-Entwicklungstool
         *  DB2 Embedded Application Server (DB2 EAS)
         *  DB2 Query Patroller
         *  DB2 Net Search Extender
         *   Lokal installierte DB2-Informationszentrale

            Anmerkung: Die lokal installierte DB2-Informationszentrale
                  wird bei der nicht als Root ausgeführten Installation
                  nicht unterstützt, weil sie die Rootberechtigung zum
                  Starten des Dämons erfordert. Eine ohne
                  Rootberechtigung installierte DB2-Instanz kann jedoch
                  so konfiguriert werden, dass sie eine lokal
                  installierte DB2-Informationszentrale verwendet, wenn
                  sie auf demselben Computer installiert ist.


Einschränkungen für Funktionen und Tools
         Die folgenden Funktionen und Tools stehen in Installationen
         ohne Rootberechtigung nicht zur Verfügung: 
         *  Der DB2-Verwaltungsserver (DAS) mit den dazugehörigen
            Befehlen dascrt, dasdrop, daslist, dasmigr und dasupdt
         *  Der Konfigurationsassistent
         *  Die Steuerzentrale
         *  Das Erhöhen der Priorität mit db2governor wird nicht
            unterstützt
         *  In Work Load Manager (WLM) ist es zulässig, die
            Agentenpriorität innerhalb einer DB2-Serviceklasse in einer
            nicht als Root ausgeführten DB2-Instanz festzulegen. Die
            Agententpriorität wird jedoch nicht übernommen, und es wird
            kein SQLCODE-Fehler zurückgegeben.
         *  Das automatische Starten von nicht als Root ausgeführten
            DB2-Instanzen beim Systemneustart wird nicht unterstützt.


Einschränkungen für den Diagnosemonitor
         Die folgenden Diagnosemonitorfunktionen werden in nicht als
         Root ausgeführten Installationen nicht unterstützt: 
         *  Ausführen von script- oder taskgesteuerten Aktionen beim
            Auftreten von Alerts
         *  Senden von Alertbenachrichtigungen


Einschränkung für partitionierte Datenbanken
         In nicht als Root ausgeführten Installationen werden nur
         Einzelpartitionsdatenbanken unterstützt. Es können keine
         zusätzlichen Datenbankpartitionen hinzugefügt werden.

Auflisten von DB2-Produkten
         Wenn der Befehl db2ls nicht als Root ausgeführt wird, ist seine
         Ausgabe anders als bei der Ausführung durch einen Rootbenutzer.
         Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt zum Befehl
         db2ls.

DB2-Kopien
         Für jeden Benutzer ohne Rootberechtigung kann nur eine Kopie
         eines DB2-Produkts installiert werden.

Einschränkung für DB2-Instanz
         Bei nicht als Root ausgeführten Installationen wird während der
         Installation eine DB2-Instanz erstellt. Es können keine
         weiteren Instanzen erstellt werden.

Aktionen für DB2-Instanzen können nur vom Instanzeigner ausgeführt 
werden
         Rootinstallationen und Installationen ohne Rootberechtigung
         können in verschiedenen Installationspfaden auf demselben
         Computer gleichzeitig vorhanden sein. Eine Instanz ohne
         Rootberechtigung kann jedoch nur von dem Benutzer ohne
         Rootberechtigung aktualisiert werden (mit dem Befehl
         db2_deinstall), der Eigner der betreffenden Instanz ohne
         Rootberechtigung ist. 

         Eine DB2-Instanz, die von einem Benutzer mit Rootberechtigung
         erstellt wurde, kann nur von einem Benutzer mit
         Rootberechtigung aktualisiert oder gelöscht werden.


Befehle für DB2-Instanzen
         Die folgenden Befehle für DB2-Instanzen stehen in nicht als
         Root ausgeführten Installationen nicht zur Verfügung: 

         db2icrt  Bei der nicht als Root ausgeführten Installation eines
                  DB2-Produkts wird automatisch eine einzelne Instanz
                  erstellt und konfiguriert. In nicht als Root
                  ausgeführten Installationen können keine weiteren
                  Instanzen erstellt werden. Wenn die automatisch
                  erstellte Instanz konfiguriert werden muss, können Sie
                  dazu den Konfigurationsbefehl db2nrcfg für nicht als
                  Root ausgeführte Installationen verwenden.

         db2iupdt Der Befehl db2iupdt kann nicht für nicht als Root
                  ausgeführte Instanzen verwendet werden. Verwenden Sie
                  stattdessen den Konfigurationsbefehl für nicht als
                  Root ausgeführte Installationen (db2nrcfg), um die
                  nicht als Root ausgeführte DB2-Instanz zu
                  aktualisieren. In der Regel ist das Aktualisieren
                  einer nicht als Root ausgeführten Instanz jedoch nicht
                  erforderlich, da die Aktualisierung automatisch
                  vorgenommen wird, wenn Sie Ihr DB2-Produkt
                  aktualisieren.

         db2idrop Die Instanz, die bei der nicht als Root ausgeführten
                  Installation automatisch erstellt wird, kann nicht
                  gelöscht werden. Das DB2-Produkt muss deinstalliert
                  werden, um die DB2-Instanz zu löschen.

         db2imigr Für nicht als Root ausgeführte Installationen wird
                  keine Migration unterstützt.

Einschränkung der Migration
         Rootinstanzen können nicht auf nicht als Root ausgeführte
         Instanzen migriert werden.

Aktionen nach der Installation können nur vom Eigner der DB2-Instanz 
ausgeführt werden
         Rootinstallationen und Installationen ohne Rootberechtigung
         können gleichzeitig auf demselben Computer vorhanden sein. Die
         folgenden Aktionen kann jedoch nur der ursprüngliche Benutzer
         ohne Rootberechtigung ausführen, von dem das DB2-Produkt
         installiert wurde: 
         *  Anwenden von Fixpacks
         *  Funktionen hinzufügen
         *  Zusatzprodukte installieren


Werte für 'ulimit' anpassen
         Der Befehl ulimit unter UNIX und Linux definiert oder meldet
         Grenzwerte für Benutzerressourcen wie Daten- und
         Stapelspeichergrenzwerte. Für Rootinstanzen führt der
         Datenbankserver eine dynamische Aktualisierung der
         erforderlichen 'ulimit'-Einstellungen aus, ohne die permanenten
         Einstellungen zu ändern. Die 'ulimit'-Einstellungen für nicht
         als Root ausgeführte Instanzen können jedoch nur während der
         Installation überprüft werden. Wenn die Einstellungen
         unzulänglich sind, wird eine Warnung angezeigt. Zum Ändern der
         'ulimit'-Einstellungen ist Rootberechtigung erforderlich.



Einschränkungen, die durch Ausführen von db2rfe überwunden werden können

Für nicht als Root ausgeführte Installationen gelten weitere
Einschränkungen, die durch Ausführen des Befehls db2rfe überwunden
werden können. Die folgenden Funktionen und Einrichtungen sind in nicht
als Root ausgeführten Installationen zunächst nicht verfügbar: 
*  Betriebssystembasierte Authentifizierung
*  Funktion für hohe Verfügbarkeit (High Availability, HA)
*  Einrichtung zum Reservieren von Servicenamen in der Datei
   /etc/services
*  Einrichtung zum Erhöhen der Benutzerdatengrenzwerte (ulimits). Diese
   Einrichtung gilt nur für AIX. Auf anderen Plattformen müssen die
   Benutzerdatengrenzwerte manuell erhöht werden.

Führen Sie den Befehl zum Aktivieren von Rootfunktionen für nicht als
Root ausgeführte Installationen (db2rfe) aus, um diese Funktionen und
Einrichtungen zu aktivieren. Der Befehl db2rfe ist optional und muss von
einem Benutzer mit Rootberechtigung ausgeführt werden.



Authentifizierungstyp in nicht als Root ausgeführten Installationen

Die betriebssystembasierte Authentifizierung ist der
Standardauthentifizierungstyp für DB2-Produkte. Da nicht als Root
ausgeführte Installationen keine Unterstützung für die
betriebssystembasierte Authentifizierung bieten, müssen Sie den
Authentifizierungstyp nach der nicht als Root ausgeführten Installation
manuell festlegen, wenn Sie den Befehl db2rfe nach der Installation
Ihres DB2-Produkts als Benutzer ohne Rootberechtigung nicht ausgeführt
haben. Aktualisieren Sie dazu die folgenden Parameter in der
Konfigurationsdatei des Datenbankmanagers (dbm cfg): 
*  clnt_pw_plugin (Konfigurationsparameter für Plug-in für
   Client-Benutzer-ID/Kennwort)
*  group_plugin (Konfigurationsparameter für Gruppen-Plug-in)
*  srvcon_pw_plugin (Konfigurationsparameter für Plug-in für
   Benutzer-ID/Kennwort für ankommende Verbindungen auf dem Server)



Installieren von DB2-Servern mit dem DB2-Installationsassistenten (Linux 
und UNIX)

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der DB2-Installationsassistent
auf Linux- und UNIX-SystemenLinux-Systemen gestartet wird. Der
DB2-Installationsassistent wird verwendet, um die gewünschten
Installationsvorgaben festzulegen und das DB2-Produkt auf dem System zu
installieren.



Bevor Sie den DB2-Installationsassistenten starten, ist Folgendes zu
beachten: 
*  Wenn Sie eine Umgebung mit partitionierten Datenbanken einrichten
   möchten, können Sie die entsprechenden Informationen über den
   zugehörigen Link am Ende dieses Themas aufrufen.
*  Stellen Sie sicher, dass Ihr System die Anforderungen im Hinblick auf
   die Installation, den Hauptspeicher und die Plattenspeicherkapazität
   erfüllt.
*  Zum Installieren eines DB2-Servers benötigen Sie die Berechtigung
   root oder non-root. Weitere Informationen zur Installation mit der
   Berechtigung non-root finden Sie mit Hilfe der zugehörigen Links.
*  Das DB2-Produktimage muss verfügbar sein. Sie erhalten ein
   DB2-Installationsimage entweder, indem Sie eine DB2-Produkt-DVD
   kaufen oder indem Sie ein Installationsimage von Passport Advantage
   herunterladen.
*  Wenn Sie landessprachliche Versionen eines DB2-Datenbankprodukts
   installieren, benötigen Sie die entsprechenden Landessprachenpakete.
*  Der DB2-Installationsassistent ist ein graphisches
   Installationsprogramm. Um den DB2-Installationsassistenten auf Ihrer
   Maschine ausführen zu können, benötigen Sie die X Windows-Software
   zur Wiedergabe einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI). Stellen
   Sie sicher, dass der X Windows-Server aktiv ist. Stellen Sie sicher,
   dass Sie Ihre Anzeige (DISPLAY) ordnungsgemäß exportiert haben.
   Beispiel: export DISPLAY=9.26.163.144:0.
*  Wird in Ihrer Umgebung Sicherheitssoftware verwendet, müssen Sie die
   erforderlichen DB2-Benutzer manuell erstellen, bevor Sie den
   DB2-Installationsassistenten starten.

Anmerkung: 
      *  Die Verwendung von XML-Funktionen ist auf Datenbanken
         beschränkt, die mit dem codierten Zeichensatz UTF-8 definiert
         sind und nur über eine Datenbankpartition verfügen.
      *  In den Feldern des DB2-Installationsassistenten werden keine
         anderen als die englischen Zeichen akzeptiert.



Gehen Sie wie folgt vor, um den DB2-Installationsassistenten zu starten:

1. Wenn Sie die DB2-Produkt-DVD physisch vorliegen haben, wechseln Sie
   in das Verzeichnis, in dem die DB2-Produkt-DVD angehängt ist, indem
   Sie folgenden Befehl eingeben: 
      cd /dvdrom

   Dabei steht /dvdrom für den Mountpunkt der DB2-Produkt-DVD.
2. Wenn Sie das DB2-Produktimage heruntergeladen haben, müssen Sie die
   Produktdatei dekomprimieren und entpacken.  
   a. Dekomprimieren Sie die Produktdatei: 
      gzip -d produkt.tar.gz

      Dabei steht produkt für den Namen des Produkts, das Sie
      heruntergeladen haben.
   b. Entpacken Sie die Produktdatei: 

      Unter Linux-Betriebssystemen:
               
               tar -xvf produkt.tar


      Unter AIX-, HP-UX- und Solaris-Betriebssystemen:
               
               gnutar -xvf produkt.tar

      Dabei steht produkt für den Namen des Produkts, das Sie
      heruntergeladen haben.
   c. Wechseln Sie das Verzeichnis: 
      cd ./produkt

      Dabei steht produkt für den Namen des Produkts, das Sie
      heruntergeladen haben.

   Anmerkung: Wenn Sie das Landessprachenpaket heruntergeladen haben,
         entpacken Sie es in demselben Verzeichnis. So werden die
         Unterverzeichnisse (z. B. ./nlpack/disk1) in demselben
         Verzeichnis erstellt, und das Installationsprogramm kann die
         Installationsimages automatisch und ohne Aufforderung an den
         Benutzer finden.

3. Geben Sie den Befehl ./db2setup von dem Verzeichnis aus ein, in dem
   sich das Produktimage befindet, und starten Sie den
   DB2-Installationsassistenten.
4. Das IBM DB2 Setup-Launchpad wird geöffnet. In diesem Fenster können
   Sie die Installationsvoraussetzungen und die Release-Informationen
   anzeigen oder direkt mit der Installation fortfahren. Es empfiehlt
   sich, die Vorbedingungen für die Installation und die
   Release-Informationen zu lesen, um die neuesten Informationen zu
   erhalten.
5. Klicken Sie Produkt installieren an. Im Fenster Produkt installieren
   werden die Produkte angezeigt, die zur Installation zur Verfügung
   stehen. 

   Starten Sie die Installation, indem Sie Neue installieren anklicken.
   Fahren Sie mit der Installation fort, und folgen Sie den
   Eingabeaufforderungen des DB2-Installationsassistenten.

    

   Rufen Sie nach dem Start der Installation die einzelnen
   Installationsanzeigen des DB2-Installationsassistenten nacheinander
   auf und wählen Sie die gewünschten Optionen aus. Informationen zur
   Ausführung der restlichen Schritte finden Sie in der
   Installationshilfe. Klicken Sie zum Aufrufen der Installationshilfe
   den Knopf Hilfe an, oder drücken Sie die Funktionstaste F1. Sie
   können die Installation jederzeit durch Anklicken von Abbrechen
   beenden.

    

   Nicht als Root ausgeführte Installationen von DB2-Produkten werden
   immer im Verzeichnis $HOME/sqllib installiert. Dabei ist $HOME das
   Ausgangsverzeichnis des Benutzers ohne Rootberechtigung.

    

   Bei Rootinstallationen werden DB2-Produkte standardmäßig in einem der
   folgenden Verzeichnissedem folgenden Verzeichnis installiert: 

   AIX, HP-UX oder Solaris
            /opt/IBM/db2/V9.5

   Linux    /opt/ibm/db2/V9.5

    

   Wenn Sie die Installation auf einem System vornehmen, auf dem dieses
   Verzeichnis bereits verwendet wird, wird dem Installationspfad für
   das DB2-Produkt die Kennung _xx hinzugefügt, wobei _xx für Ziffern
   steht, die mit 01 beginnen und je nach Anzahl der installierten
   DB2-Kopien ansteigen.

    

   Sie können auch einen eigenen Pfad für die Installation des
   DB2-Produkts angeben.

    

   Für DB2-Installationspfade gelten die folgenden Regeln: 
   *  Sie dürfen Kleinbuchstaben (a-z), Großbuchstaben (A-Z) und das
      Unterstreichungszeichen ( _ ) enthalten
   *  Sie dürfen nicht länger als 128 Zeichen sein
   *  Sie dürfen keine Leerzeichen enthalten
   *  Sie dürfen nur englische Zeichen enthalten.







Landessprachenpakete können auch durch Ausführen des Befehls ./db2setup
in dem Verzeichnis, in dem sich das Landessprachenpaket befindet,
installiert werden, nachdem das DB2-Datenbankprodukt installiert wurde.

Die folgenden Installationsprotokolldateien werden verwendet: 
*  Die DB2-Installationsprotokolldatei. Diese Datei erfasst alle
   DB2-Installationsinformationen einschließlich Fehlern. 
   *  Bei Rootinstallationen lautet der Name der
      DB2-Installationsprotokolldatei db2setup.log.
   *  Bei nicht als Root ausgeführten Installationen lautet der Name der
      DB2-Installationsprotokolldatei db2setup_benutzername.log. Dabei
      ist benutzername die Benutzer-ID ohne Rootberechtigung, unter der
      die Installation durchgeführt wurde.

*  Die DB2-Fehlerprotokolldatei. Diese Datei erfasst alle
   Fehlernachrichten, die von Java zurückgegeben werden (z. B.
   Nachrichten zu Ausnahmebedingungen und Traps). 
   *  Bei Rootinstallationen lautet der Name der
      DB2-Fehlerprotokolldatei db2setup.err.
   *  Bei nicht als Root ausgeführten Installationen lautet der Name der
      DB2-Fehlerprotokolldatei db2setup_benutzername.err. Dabei ist
      benutzername die Benutzer-ID ohne Rootberechtigung, unter der die
      Installation durchgeführt wurde.

Diese Protokolldateien befinden sich standardmäßig im Verzeichnis /tmp.
Die Speicherposition der Protokolldateien kann angegeben werden.

Die Datei db2setup.his wird nicht mehr verwendet. Stattdessen speichert
das DB2-Installationsprogramm eine Kopie der
DB2-Installationsprotokolldatei im Verzeichnis DB2_DIR/install/logs/ und
benennt sie in db2install.history um. Wenn der Name bereits vorhanden
ist, benennt das DB2-Installationsprogramm die Datei in
'db2install.history.xxxx' um. Dabei ist xxxx eine Zahl von 0000 bis
9999, die davon abhängt, wie viele Installationen sich auf der Maschine
befinden.

Jede Installationskopie verfügt über eine separate Liste an
Protokolldateien. Wenn eine Installationskopie entfernt wird, werden
auch die Protokolldateien in diesem Installationspfad entfernt. Dieser
Kopiervorgang wird gegen Ende der Installation ausgeführt. Wenn das
Programm vor dem Abschluss der Installation gestoppt oder abgebrochen
wird, wird die Protokolldatei nicht erstellt.

Wenn Sie möchten, dass Ihr DB2-Produkt unter Linux x86 über Zugriff auf
die DB2-Dokumentation auf dem lokalen Computer oder auf einem anderen
Computer innerhalb Ihres Netzes verfügt, müssen Sie die
DB2-Informationszentrale installieren. Die DB2-Informationszentrale
enthält die Dokumentation für die DB2-Datenbanksystemprodukte und für
die zu DB2 gehörenden Produkte.

Speicherbegrenzungen für DB2 Express und DB2 Workgroup Server Edition 
         Beim Installieren von DB2 Express Edition beträgt der maximal
         zulässige Speicherbereich für die Instanz 4 GB. 

         Beim Installieren von DB2 Workgroup Server Edition beträgt der
         maximal zulässige Speicherbereich für die Instanz 16 GB.

          

         Wie groß der für die Instanz zugeordnete Speicherbereich ist,
         hängt vom Konfigurationsparameter INSTANCE_MEMORY des
         Datenbankmanagers ab. 

         Wichtige Hinweise für die Migration von Version 9.1:
                  
                  *  Wenn die Speicherkonfiguration für Ihr DB2-Produkt
                     der Version 9.1 den zulässigen Grenzwert
                     überschreitet, kann das DB2-Produkt nach der
                     Migration auf die aktuelle Version möglicherweise
                     nicht gestartet werden.
                  *  Der Manager für den Speicher mit automatischer
                     Leistungsoptimierung vergrößert den Gesamtspeicher
                     für die Instanz nicht über die Lizenzgrenzwerte
                     hinaus.

Installation mittels Antwortdatei

Erstellen einer Antwortdatei mit Hilfe der Beispielantwortdatei (Linux 
und UNIX)



 Nach dem Erstellen einer Antwortdatei müssen Sie darin möglicherweise
Änderungen vornehmen, um Schlüsselwörter zu aktivieren oder zu
inaktivieren.

Eines der folgenden Szenarien müsste zutreffen: 
*  Sie möchten eine Antwortdatei auf der Grundlage einer
   Beispielantwortdatei (aus dem Verzeichnis db2/plattform/samples,
   wobei plattform die betreffende Hardwareplattform angibt) erstellen.
*  Sie haben eine Antwortdatei mit Hilfe des
   DB2-Installationsassistenten (basierend auf Ihrer Installation)
   erstellt und möchten diese nun modifizieren.

Wenn Sie direkt von der DVD installieren, müssen Sie die umbenannte
Antwortdatei in einem anderen Dateisystem speichern.

Sie können den Namen des Instanzeigners in der Antwortdatei angeben.
Wenn dieser Benutzer noch nicht vorhanden ist, wird er von DB2 auf Ihrem
System erstellt.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Antwortdatei zu bearbeiten:

1. Wenn Sie die Beispielantwortdatei verwenden, kopieren Sie sie in ein
   lokales Dateisystem, und bearbeiten Sie sie (verwenden Sie dabei den
   Abschnitt über Antwortdateischlüsselwörter als Leitfaden).
2. Passen Sie die Beispielantwortdatei nach Bedarf an.  

   Aktivieren Sie ein Schlüsselwort in der Antwortdatei, indem Sie den
   Stern (*) links neben dem Schlüsselwort entfernen. Ersetzen Sie
   anschließend die aktuelle Einstellung rechts neben dem Wert durch die
   neue Einstellung. Die möglichen Einstellungen werden rechts neben dem
   Gleichheitszeichen aufgelistet.

    

   Manche Produktantwortdateien enthalten verbindliche Schlüsselwörter,
   für die Werte angegeben werden müssen. Die verbindlichen
   Schlüsselwörter sind in den Kommentaren der jeweiligen Antwortdatei
   dokumentiert.

    

   Spezifische Schlüsselwörter für die Installation werden in einer
   Antwortdatei nur bei einer Installation mit Hilfe einer Antwortdatei
   angegeben.

3. Speichern Sie die Datei in einem exportierten Dateisystem, das für
   jeden Benutzer in dem Netz verfügbar ist.

Installieren eines DB2-Produkts mit Hilfe einer Antwortdatei (Linux und 
UNIX)





 Vor der Installation ist Folgendes zu beachten:

*  Melden Sie sich für Rootinstallationen mit der Benutzer-ID an, die
   über Rootberechtigung verfügt. Melden Sie sich für nicht als Root
   ausgeführte Installationen mit der Benutzer-ID an, die Eigner der
   DB2-Installation sein soll.
*  Das System muss alle Speicher-, Hardware- und Softwarevoraussetzungen
   für die Installation Ihres DB2-Produkts erfüllen.
*  Zum Installieren eines DB2-Produkts mit Hilfe einer Antwortdatei
   benötigen Sie die Berechtigung root oder non-root. Weitere
   Informationen zur Installation mit der Berechtigung non-root finden
   Sie mit Hilfe der zugehörigen Links.
*  Alle DB2-Prozesse, die für die DB2-Kopie ausgeführt werden, mit der
   Sie arbeiten, müssen gestoppt werden.



Gehen Sie wie folgt vor, um eine Installation mit Hilfe einer
Antwortdatei auszuführen:

1. Geben Sie den Befehl db2setup wie folgt ein: 
      dvd/db2setup -r verzeichnis_der_antwortdatei/antwortdatei

   Dabei gilt Folgendes: 
   *  dvd ist die Speicherposition des installierbaren DB2-Image
   *  verzeichnis_der_antwortdatei ist das Verzeichnis, in dem sich die
      angepasste Antwortdatei befindet
   *  antwortdatei ist der Name der Antwortdatei

2. Überprüfen Sie nach Abschluss der Installation die Nachrichten in der
   Protokolldatei.  Die Installationsprotokolle befinden sich
   standardmäßig im Verzeichnis '/tmp': 
   *  db2setup.log (db2setup_benutzername.log für nicht als Root
      ausgeführte Installationen, wobei benutzername die Benutzer-ID
      ohne Rootberechtigung ist, unter der die Installation durchgeführt
      wurde)
   *  db2setup.err (db2setup_benutzername.err für nicht als Root
      ausgeführte Installationen, wobei benutzername die Benutzer-ID
      ohne Rootberechtigung ist, unter der die Installation durchgeführt
      wurde)

   Sie können die Speicherposition der Protokolldatei angeben. Ein
   Installationsprotokoll mit dem Namen db2install.history befindet sich
   im Verzeichnis DB2DIR/install/logs. Dabei ist DB2DIR der Pfad, in dem
   das DB2-Produkt installiert wurde. Folgendes
   Standardinstallationsverzeichnis wird verwendet: 
   *  Für AIX, HP-UX oder Solaris /opt/IBM/db2/V9.5
   *  Für Linux/opt/ibm/db2/V9.5

    

   Wenn mehrere DB2-Produkte an derselben Speicherposition installiert
   werden, lautet der Dateiname db2install.history.xxxx. Dabei ist xxxx
   eine vierstellige Zahl, die mit 0001 beginnt und für jede
   installierte DB2-Kopie um eins erhöht wird.



Wenn Sie möchten, dass Ihr DB2-Produkt über Zugriff auf die
DB2-Dokumentation auf dem lokalen Computer oder auf einem anderen
Computer innerhalb Ihres Netzes verfügt, müssen Sie die
DB2-Informationszentrale installieren. Die DB2-Informationszentrale
enthält die Dokumentation für die DB2-Datenbankprodukte sowie zugehörige
Produkte.

Installieren eines DB2-Produkts mit Hilfe des Befehls 'db2_install' oder 
'doce_install' (Linux und UNIX)



 Vor dem Installieren von DB2-Produkten und -Funktionen oder der
DB2-Informationszentrale ist Folgendes zu beachten:

*  Ausführliche Informationen finden Sie in der
   Installationsdokumentation des DB2-Produkts, das Sie installieren
   möchten. Wenn Sie beispielsweise DB2 Enterprise Server Edition
   installieren möchten, finden Sie im Handbuch DB2-Server - Einstieg
   Angaben zu den Installationsvoraussetzungen und andere wichtige
   Installationsinformationen.
*  Zum Installieren eines DB2-Produkts benötigen Sie die Berechtigung
   root oder non-root. Zum Installieren der DB2-Informationszentrale
   können Sie den Befehl doce_install als Benutzer mit der Berechtigung
   non-root ausführen. Weitere Informationen zur Installation mit der
   Berechtigung non-root und die dabei geltenden Einschränkungen finden
   Sie mit Hilfe der zugehörigen Links.
*  Das DB2-Produktimage muss verfügbar sein. Sie erhalten ein
   DB2-Installationsimage entweder, indem Sie eine DB2-Produkt-DVD
   kaufen oder indem Sie ein Installationsimage von Passport Advantage
   herunterladen.



Der Befehl db2_install installiert DB2-Produkte und -Funktionen unter
den unterstützten Linux- und UNIX-Betriebssystemen.

Der Befehl doce_install installiert die DB2-Informationszentrale unter
den unterstützten Linux- und UNIX-Betriebssystemen.

Es ist nicht möglich, DB2-Produkte oder -Funktionen mit dem nativen
Installationsdienstprogramm eines Betriebssystems (z. B. rpm, SMIT,
swinstall oder pkgadd) manuell zu installieren. Alle vorhandenen
Scripts, in denen native Installationsprogramme enthalten sind, die Sie
für Schnittstellen oder Abfragen im Zusammenhang mit DB2-Installationen
verwenden, müssen geändert werden.

Der Befehl db2_install wird von der DVD des Landessprachenpakets nicht
unterstützt.

Auf Ihrem System kann nur eine Kopie der DB2-Informationszentrale mit
dem aktuellen Release-Level installiert sein. Die Informationszentrale
darf nicht an derselben Speicherposition wie ein DB2-Produkt installiert
werden. Wenn Sie die DB2-Informationszentrale auf einem System mit einer
Firewall installieren und anderen Systemen den Zugriff auf die
DB2-Informationszentrale ermöglichen möchten, müssen Sie den
entsprechenden Port in den Einstellungen Ihrer Firewall öffnen. 

Gehen Sie wie folgt vor, um ein DB2-Produkt oder eine DB2-Funktion mit
dem Befehl db2_install zu installieren, oder um die
DB2-Informationszentrale mit dem Befehl doce_install zu installieren:

1. Wenn Sie die DB2-Produkt-DVD physisch vorliegen haben, legen Sie die
   entsprechende DVD ein, und hängen Sie sie an, oder greifen Sie auf
   das Dateisystem zu, in dem das Installationsimage gespeichert wurde.
2. Wenn Sie das DB2-Produktimage heruntergeladen haben, müssen Sie die
   Produktdatei dekomprimieren und entpacken.  
   a. Dekomprimieren Sie die Produktdatei:  
      gzip -d produkt.tar.gz

      Beispiel: 
      gzip -d ese.tar.gz

   b. Entpacken Sie die Produktdatei:  

      Unter Linux-Betriebssystemen:
               
               tar -xvf produkt.tar

               Beispiel: 
               tar -xvf ese.tar


      Unter AIX-, HP-UX- und Solaris-Betriebssystemen:
               
               gnutar -xvf produkt.tar

               Beispiel: 
               gnutar -xvf ese.tar

   c. Wechseln Sie in das Produktverzeichnis:  
      cd produkt

      Beispiel: 
      cd ese

3. Geben Sie den Befehl ./db2_install oder ./doce_install ein: 
   ./db2_install -b DB2DIR -p Produktkurzname -c Position_des_Sprachenpakets -L sprache... -n 

   Dabei gilt Folgendes: 
   *  DB2DIR gibt den Pfad an, in dem das DB2-Produkt installiert werden
      soll. Wenn kein Pfad angegeben wird, werden Sie aufgefordert, den
      Standardpfad auszuwählen, oder den Pfad anzugeben. Der
      Standardinstallationspfad heißt wie folgt: 
      *  Für AIX-, HP-UX- oder Solaris-Betriebssysteme:
         /opt/IBM/db2/V9.5
      *  Für Linux-Betriebssysteme: /opt/ibm/db2/V9.5

       

      Wenn Sie einen eigenen Pfad angeben, müssen Sie den vollständigen
      Pfadnamen angeben.

       

      Für DB2-Installationspfade gelten die folgenden Regeln: 
      *  Sie dürfen Kleinbuchstaben (a-z), Großbuchstaben (A-Z) und das
         Unterstreichungszeichen ( _ ) enthalten
      *  Sie dürfen nicht länger als 128 Zeichen sein
      *  Sie dürfen keine Leerzeichen enthalten
      *  Sie dürfen nur englische Zeichen enthalten.

       

      Anmerkung: Damit DB2-Produkte und -Komponenten zusammenarbeiten
            können, müssen sie in einem gemeinsamen Pfad installiert
            werden. Dies ist nicht gleichbedeutend mit der Möglichkeit,
            DB2-Produkte in mehreren Pfaden zu installieren. Produkte
            und Komponenten können nur zusammenarbeiten, wenn sie im
            gleichen Pfad installiert werden und den gleichen
            Release-Level aufweisen.

   *  Produktkurzname gibt das zu installierende DB2-Produkt an. 

      Bei diesem Parameter ist die Groß-/Kleinschreibung unbedingt zu
      beachten, wenn der Parameter -n angegeben wird. Der Kurzname des
      Produkts (productShortName) ist in der Datei ComponentList.htm
      angegeben (unter dem vollständigen Produktnamen), die sich im
      Verzeichnis /db2/plat auf den Produktmedien befindet. Dabei ist
      plat der Name der Plattform, auf der Sie die Installation
      durchführen. Es kann immer nur ein Produkt auf einmal installiert
      werden.

   *  Position_des_Sprachenpakets gibt die Speicherposition des
      Landessprachenpakets (NLPACK) an.
   *  sprache gibt die Unterstützung in der Landessprache an. Sie können
      die Version eines DB2-Produkts in einer anderen Sprache als
      Englisch installieren. Sie müssen diesen Befehl jedoch von der
      Produkt-DVD (nicht von der DVD des Landessprachenpakets)
      ausführen. 

      Die englische Version wird standardmäßig immer installiert, darum
      muss die englische Sprache nicht angegeben werden. Wenn mehr als
      eine Sprache benötigt wird, ist dieser Parameter verbindlich.
      Geben Sie diesen Parameter mehrfach an, um mehrere Sprachen zu
      installieren. Geben Sie beispielsweise Folgendes an, um die
      französische und die deutsche Version zu installieren: -L FR -L
      DE.

   *  Der Parameter n bezeichnet den nicht interaktiven
      Installationsmodus. Wenn dieser Parameter angegeben wird, müssen
      -b und -p ebenfalls angegeben werden. Geben Sie -c und -L nur bei
      Bedarf an.

    Wenn Sie beim Installieren der DB2-Informationszentrale eine andere
   als die Standardportnummer angeben, empfangen Sie möglicherweise die
   Fehlernachricht "Der angegebene Servername wird bereits verwendet".
   Diesen Fehler können Sie beheben, indem Sie entweder die
   Standardportnummer verwenden oder einen anderen Servicenamen angeben.



Nach der Installation müssen Sie Ihren DB2-Server manuell konfigurieren.
Zu den hierfür nötigen Tasks gehört das Erstellen und Konfigurieren von
Benutzer und Instanz.

Anwenden von Fixpacks





Es wird empfohlen, die DB2-Umgebung stets auf der Stufe des aktuellen
Fixpacks zu halten, um einen fehlerfreien Betrieb sicherzustellen. Für
die erfolgreiche Installation eines Fixpacks müssen Sie alle
erforderlichen Tasks zur Installationsvor- und -nachbereitung
durchführen.

Ein DB2-Fixpack enthält Aktualisierungen und Korrekturen für
Programmfehler ("Authorized Program Analysis Reports" oder "APARs"), die
beim Testen durch IBM gefunden oder von Kunden berichtet wurden. In
jedem Fixpack ist die Datei APARLIST.TXT enthalten, in der die
enthaltenen Fixe beschrieben werden.

Fixpacks sind kumulativ. Dies bedeutet, dass das neueste Fixpack für
eine bestimmte Version von DB2 alle Aktualisierungen der vorhergehenden
Fixpacks für diese Version von DB2 enthält.

Die folgenden Fixpack-Images sind verfügbar: 
*  Ein Einzelserver-Image. 

   Das Einzelserver-Image enthält den erforderlichen neuen und
   aktualisierten Code für alle DB2-Serverprodukte und für IBM Data
   Server Client. Wenn mehr als ein DB2-Serverprodukt an einer
   Speicherposition installiert ist, wendet das DB2-Server-Fixpack
   Wartungscode-Updates auf alle DB2-Serverprodukte an. Das Fixpack für
   Data Server Client ist im DB2-Server-Fixpack enthalten (dem Fixpack
   für eines der folgenden Serverprodukte: Enterprise Server Edition,
   Workgroup Server Edition, Express Edition, Personal Edition, Connect
   Enterprise Edition, Connect Application Server Edition, Connect
   Unlimited Edition für zSeries und Connect Unlimited Edition für
   i5/OS). Sie können ein DB2-Server-Fixpack verwenden, um ein Upgrade
   für Data Server Client durchzuführen.

    

   Darüber hinaus kann ein Einzelserver-Image dazu verwendet werden,
   eines der DB2-Datenbankserverprodukte mit einer bestimmten
   Fixpackstufe und standardmäßig mit einer DB2-Probelizenz zu
   installieren.

*  Ein Fixpack für jedes der übrigen DB2-Datenbankprodukte. 

   Verwenden Sie dieses Fixpack nur dann, wenn Sie ausschließlich
   Datenbankprodukte installiert haben, bei denen es sich nicht um
   Serverdatenbankprodukte handelt, oder wenn Sie ausschließlich
   Add-on-Produkte installiert haben. Zum Beispiel IBM Data Server
   Runtime Client oder Query Patroller.

    

   Verwenden Sie diesen Fixpacktyp nicht, wenn es sich bei den
   installierten DB2-Produkten nur um DB2-Serverprodukte oder um Data
   Server Client handelt. Verwenden Sie stattdessen das
   Einzelserver-Image-Fixpack.

    

   Wenn Sie auf Windows-Plattformen mehr als ein DB2-Datenbankprodukt
   (dies schließt mindestens ein Produkt ein, bei dem es sich nicht um
   Data Server Client oder um einen DB2-Server handelt) in einer
   einzelnen DB2-Kopie installiert haben, müssen Sie alle zugehörigen
   produktspezifischen Fixpacks herunterladen und dekomprimieren, bevor
   Sie mit dem Fixpackinstallationsprozess beginnen können.

*  Allgemeines Fixpack (nur auf Linux- oder UNIX-Plattformen). 

   Das allgemeine Fixpack ist für Installationen konzipiert, bei denen
   mehrere DB2-Datenbankprodukte installiert wurden.

    

   Das allgemeine Fixpack wird nicht benötigt, wenn es sich bei den
   installierten DB2-Produkten nur um DB2-Serverprodukte oder um Data
   Server Client handelt. Verwenden Sie in diesem Fall stattdessen das
   Einzelserver-Image-Fixpack.

Einschränkungen
         
         *  Ein DB2 Version 9.5-Fixpack kann nur für DB2 Version
            9.5-Kopien mit allgemeiner Verfügbarkeit (GA, General
            Availability) oder Fixpackstufe angewendet werden.
         *  Alle DB2-Instanzen, DB2-Verwaltungsserver und Anwendungen,
            die zu der DB2-Kopie gehören, die aktualisiert wird, müssen
            vor der Installation eines Fixpacks gestoppt werden.
         *  Wenn Sie die Datenbankpartitionierungsfunktion (DPF)
            verwenden, müssen Sie vor dem Installieren des Fixpacks den
            Datenbankmanager auf allen Knoten stoppen. Das Fixpack muss
            auf dem als Instanzeigner definierten Knoten und auf allen
            anderen partitionierten Knoten installiert werden. Alle an
            der Instanz beteiligten Computer müssen auf dieselbe
            Fixpackstufe migriert werden.
         *  Unter Linux- oder UNIX-Betriebssystemen gilt Folgendes: 
            *  Wenn Sie über DB2-Produke in einem Network File System
               (NFS) verfügen, müssen Sie sicherstellen, dass die
               folgenden Komponenten vollständig gestoppt sind, bevor
               Sie das Fixpack installieren: alle Instanzen, der
               DB2-Verwaltungsserver (DAS), die
               Interprozesskommunikation (IPC, Interprocess
               Communications) und die Anwendungen auf anderen
               Maschinen, die dieselbe, unter NFS angehängte
               Installation verwenden.
            *  Wenn die Systembefehle fuser oder lsof nicht zur
               Verfügung stehen, kann der Befehl installFixPack keine
               geladenen DB2-Dateien erkennen. Sie müssen sicherstellen,
               dass keine DB2-Dateien geladen sind, und eine Möglichkeit
               zum Umgehen der Fixpackinstallation bieten. Unter UNIX
               ist der Befehl fuser erforderlich, um nach geladenen
               Dateien zu suchen. Unter Linux ist der Befehl fuser oder
               der Befehl lsof erforderlich. 

               Details zur Umgehungsoption finden Sie im Befehl
               installFixPack.

         *  Nach dem Anwenden eines Fixpacks in Clientanwendungen muss
            der Benutzer die Berechtigung zum Binden haben, um die
            Operation autobind für Anwendungen auszuführen.
         *  Die Installation eines DB2-Fixpacks wird für Data
            Server-Verwaltungstools oder Data Server-Entwicklungstools
            nicht unterstützt.

Für nicht als Root ausgeführte Installationen unter Linux- oder UNIX
können rootbasierte Funktionen (z. B. hohe Verfügbarkeit und
betriebssystembasierte Authentifizierung) mit dem Befehl db2rfe
aktiviert werden. Wenn rootbasierte Funktionen nach der Installation
Ihres DB2-Produkts aktiviert wurden, müssen Sie den Befehl db2rfe nach
jedem Anwenden eines Fixpacks erneut ausführen, um diese Funktionen
wieder zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie mit Hilfe der
unten angegebenen zugehörigen Links für nicht als Root ausgeführte
Installationen.

Wenn unter Linux- oder UNIX-Betriebssystemen Landessprachen installiert
wurden, benötigen Sie auch ein separates Fixpack für die jeweilige
Landessprache. Das Fixpack in der jeweiligen Landessprache kann nicht
eigenständig installiert werden. Ein allgemeines bzw.
produktspezifisches Fixpack muss dabei ebenfalls angewendet werden und
dieselbe Fixpackstufe aufweisen. Beispiel: Wenn Sie ein allgemeines
Fixpack für landessprachliche DB2-Datenbankprodukte unter Linux oder
UNIX anwenden möchten, müssen Sie sowohl das allgemeine Fixpack als auch
das landessprachliche Fixpack anwenden, um die DB2-Datenbankprodukte zu
aktualisieren.

Mehrere DB2-Kopien auf ein und demselben System können unterschiedliche
Versionen und Fixpack-Versionen aufweisen. Wenn Sie ein Fixpack auf
mehrere DB2-Kopien anwenden möchten, müssen Sie das Fixpack auf diesen
DB2-Kopien nacheinander installieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Fixpack zu installieren:

1. Die neuesten DB2-Fixpacks können Sie über die
   DB2-Unterstützungswebsite unter
   http://www.ibm.com/software/data/db2/udb/support.html herunterladen.
2. Prüfen Sie die Fixpack-Voraussetzungen, und führen Sie die
   erforderlichen Tasks aus, bevor Sie ein Fixpack installieren. Wenn
   bereits DB2-Datenbankprodukte installiert sind, müssen Sie auch
   verschiedene DB2-Prozesse stoppen. Details hierzu finden Sie in der
   Readme-Datei zum Fixpack.
3. Wählen Sie eine Fixpack-Installationsmethode aus, und installieren
   Sie das Fixpack.



Prüfen Sie die Protokolldatei auf erforderliche Schritte nach der
Installation sowie auf Fehlernachrichten und empfohlene Maßnahmen.

Starten der Installation weiterer Tools während der DB2-Installation

Sie können das Data Server-Entwicklungstool oder das Data
Server-Verwaltungstool während einer DB2-Serverproduktinstallation
installieren.

Wenn Sie das Data Server-Entwicklungstool oder das Data
Server-Verwaltungstool während einer DB2-Serverinstallation installieren
möchten, startet der DB2-Installationsassistent nun ein eigenständiges
Installationsprogramm, nachdem das DB2-Serverprodukt installiert ist.
Darüber hinaus ist es nun möglich, das Data Server-Entwicklungstool oder
das Data Server-Verwaltungstool über das Launchpad von DB2 Setup zu
installieren, ohne dass ein DB2-Serverprodukt installiert wird.

Das Data Server-Entwicklungstool und das Data Server-Verwaltungstool
verfügen über eigene eigenständige Installationsprogramme, die Sie
unabhängig von einer DB2-Installation starten können. Das
DB2-Installationsprogramm bietet keine Unterstützung für die
Installation dieser Tools mit Hilfe einer DB2-Antwortdatei.

Wenn Sie das Data Server-Entwicklungstool oder das Data
Server-Verwaltungstool im unbeaufsichtigten Modus installieren möchten,
verwenden Sie die nicht interaktiven Installationsmethoden, die das
eigenständige Installationsprogramm bereitstellt.

